Botanischer Name: Buxus sempervirens
Pflanzenfamilie: Buchsbaumgewächse
  (Buxaceae)

Herkunft:

Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Mitteleuropa, Nordafrika, im Kaukasus sowie im westlichen Himalaya.

Standort:

Kühl und hell. Keine Wintersonne, da die Gefahr besteht, dass die Pflanze Trockenschäden erleidet, wenn der Wurzelballen gefroren ist. Schattieren mit Tannenzweigen, Jutestoffen etc.

Boden:

Der Buchsbaum wächst am besten auf kalkhaltigen, lehmigen Böden. Wenn Sie nur einen reinen Sandboden zu bieten haben, sollten Sie beim Pflanzen reichlich reifen Kompost einarbeiten. Die Erde muss durchlässig und feucht sein, aber nicht staunass.

Düngen:

Im Frühjahr eine Portion Langzeitdünger.

Wuchs

Er ist ein sehr langsam wachsender, bis zu 8 Meter hoch werdender Baum, der aber oft nur Strauchhöhe erreicht.

Blüte:

Die Pflanze blüht von März bis Mai mit unscheinbaren, gelblichweißen, blattachselständigen Blüten. Die Früchte sind 3-fächrig. Die Blüten sind duftlos, sie produzieren jedoch sehr reichlich Nektar und Pollen und werden daher von Bienen und Fliegen aufgesucht.

Rückschnitt:

Rück- und Formschnitt sollten im August durchgeführt werden.

Vermehrung:

Buchsbaum-Stecklinge wurzeln und wachsen zwar langsam, aber zuverlässig. Wer schnell große Pflanzen will, verwendet Stecklinge, die schon 20–30 cm groß sind. Sehr gut wurzeln sogenannte Risslinge: Man reißt sie einfach im Juli/August von der Mutterpflanze ab und entfernt mit einem scharfen Messer den überstehenden Rindenstreifen an der Riss-Stelle. Anschließend kürzt man alle Triebe um etwa ein Drittel ein. Die Stecklinge brauchen nicht unbedingt eine Folienabdeckung. Man steckt sie an einem halbschattigen, geschützten Platz direkt in lockere, humusreiche und lehmige Gartenerde. Profis decken das Beet vor dem Stecken mit schwarzer Folie ab. Sie unterdrückt Unkraut und verhindert, dass der Boden austrocknet.

Pflegehinweise:

Buchs ist zwar trockenheitsverträglicher als allgemein angenommen, braucht als Kübelpflanze bei warmem, trockenem Wetter aber täglich Wasser. Brausen Sie die Pflanzen während längerer Hitzeperioden außerdem gelegentlich ab, um Staubablagerungen von den Blättern zu entfernen. Achten Sie auch im Winter darauf, dass der Wurzelballen niemals austrocknet. Topfpflanzen brauchen außerdem ab Mitte April bis Anfang August regelmäßig Nährstoffgaben – am besten flüssigen Buchsbaumdünger, der einmal pro Woche mit dem Gießwasser verabreicht wird. Ein typisches Symptom für Stickstoffmangel sind rötliche bis bronzefarbene Blattverfärbungen.

Besonderheiten:

Der Buchs ist eine immergrüne Pflanze.

Hinweise zur Giftigkeit:

Die Blätter und Früchte der Pflanze sind giftig. Sie enthalten giftige Alkaloide.

Vergiftungserscheinungen:

  • Alkaloide wirken zunächst erregend, dann lähmend und blutdrucksenkend
  • Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Durchfall, Krämpfe, Kollaps
  • bei Hautkontakt Reizerscheinungen möglich

Erste Hilfe-Maßnahmen:

  • Erbrechen auslösen, Krankenhaus aufsuchen

Weblinks:

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