Unsere Forsythie

Botanischer Name: Forsythia x intermedia
Pflanzenfamilie: Ölbaumgewächse
  (Oleaceae)

Herkunft:

Die Eltern der Hybrid-Forsythie stammen aus dem Kaiserreich China mit seiner hochentwickelten Gartenkunst und kamen über Japan nach Europa. Sie wird hier erst seit 1833 angepflanzt. Ihren Namen hat sie von dem königlichen Gärtner William Forsyth (1732-1799), der im 18. Jahrhundert in Großbritannien lebte.

Standort:

sonnige Lage

Sonnig. Einzelstellung und in frei wachsender Blütenhecke.

Boden:

Alle kultivierten Böden.

Düngen:

Düngen nicht erforderlich.

Wuchs

Wächst strauchig bis zu einer Höhe von 3m. Die Blütenzweige der Forsythie setzen im dritten Jahr die meisten Blüten an. Schon im vierten Jahr geht die Blütenfülle deutlich zurück, die Triebe bilden zahlreiche feine Verästelungen und hängen oft bogenartig über. Ältere Forsythien, die mehrere Jahre nicht geschnitten wurden, fallen manchmal sogar regelrecht auseinander: Die alten Äste hängen flach über dem Boden und in der Mitte bilden sich lange, aufwärts strebende Jungtriebe.

Blüte:

Die Blütezeit ist je nach Sorte von März bis Mai. Die Blätter sind oval-länglich und erscheinen nach der Blüte. Die Blütenknospen bilden sich nur an den 2jährigen Zweigen. Die Blüten sind dicht gedrängt an den Zweigen. Hell- oder dunkelgelb, trichterig, 4-zipflig, bis 5 cm im Durchmesser, Griffellänge variabel und abhängig von der Stammform.

Rückschnitt:

Rückschnitt der ForsythieBefreien Sie den Strauch etwa alle zwei bis drei Jahre gleich nach der Blüte vom überflüssigen alten Holz, indem Sie die überalterten Äste einfach auf Bodenhöhe abschneiden (Zeichnung). Diese Schnitttechnik nennt man auch Auslichtungs- oder Erhaltungsschnitt. Sie schaffen damit Platz für junge, blühfreudige Triebe und halten den Strauch vital. Die langen, unverzweigten Jungtriebe können Sie bei Bedarf um ein Drittel bis die Hälfte zurückschneiden, damit sie sich besser verzweigen.

Vermehrung:

Teilung und Stecklinge.

Pflegehinweise:

Ausser dem notwendigen Auslichtungsschnitt sind keine besonderen Pflegemaßnahmen nötig.

Besonderheiten:

In ökologischer Hinsicht ist die Forsythie kritisch zu beurteilen, denn die meisten Sorten werden von Insekten gemieden.

Andere Namen für die Forsythie: Goldglöckchen, Goldflieder.

Hinweise zur Giftigkeit:

Alle Pflanzenteile sind gering giftig. In Blättern, Früchten und Samen befinden sich Saponine und Glykoside , in den gelben Blüten sind Glykoside und ätherische Öle. Die kritische Dosis ist nicht bekannt.

Mögliche Symptome: Der Verzehr größerer Mengen an Samen, Früchten, Blättern oder Blüten kann zu Unwohlsein mit Übelkeit, Bauchschmerzen und eventuell Durchfall führen.

Erste Hilfe: Reichliche Flüssigkeitszufuhr (Tee, Saft).

Weblinks:

Weitere interessante Informationen im Internet gibt es auf