Der Lavendel

Botanischer Name: Lavandula angustifolia
Pflanzenfamilie: Lippenblütengewächse
   (Lamiaceae)

Herkunft:

Hildegard von Bingen erwähnte den Lavendel im 12. Jahrhundert als heilkräftige Pflanze.

Vor allem findet man die Pflanze im westliches Mittelmeergebiet. Obwohl Lavendel in weiten Teilen Europas eine beliebte Zierpflanze ist, ist Frankreich das einzige Mittelmeerland, in dem er in größerem Umfang zur Gewinnung von Lavendelöl (einem Rohstoff für die Parmfumindustrie) angebaut wird.

Daneben gibt es auch in Ungarn und Südosteuropa (Bulgarien) kommerziellen Lavendelanbau.

Standort:

sonniger Standort halbschattiger Standort

Sonnig bis halbschattig sollte es sein.

Boden:

Trocken und kalkhaltig, auf keinen Fall sauer.

Düngen:

Keine Angaben

Wuchs

Der Lavendel ist ein dicht verzweigter, mehrjähriger Strauch mit an der Basis verholzten Stängel und erreicht Höhen von 50 -100 cm. Er hat schmale lanzettliche Blätter in gegenständiger Anordnung. Sie sind graugrün und filzig behaart und am Rand leicht eingerollt.

Blüte:

Blaue Blüte von Juni - August. Aber wir haben 2006 noch im November Blüten gehabt, bis wir den Lavendel zurüchgeschnitten haben.

Rückschnitt:

Ein Zurückschneiden nach dem Blühen fördert einen schöneren Wuchs. Etwa um die Hälfte zurückschneiden, Einen Schnitt bis in die stark verholzten Triebe vermeiden, denn das verträgt der Lavendel nicht.

Vermehrung:

Der Lavendel läßt sich gut aus Samen vermehren und ist eine einfach zu kultivierende Pflanze.

Pflegehinweise:

Lavendel ist bedingt winterhart, d.h. er braucht in rauheren Lagen Winterschutz.

Besonderheiten:

Bienen, Hummeln und Schmetterlinge mögen Lavendel.

Außerhalb Frankreichs wird Lavendel nur selten als Gewürz verwendet; man sollte ihn nur robusten Gerichten zusetzen, da sein etwas aufdringlicher Geschmack leicht dominiert und die Speisen dann unangenehm parfumiert und auch leicht bitter schmecken. Die Kochbücher empfehlen Lavendel bevorzugt zu Fleisch (vor allem zu geschmacksintensivem Hammel) und Fisch.

Sein Duft hält Blattläuse fern.

Hinweise zur Giftigkeit:

Keine Angaben

Weblinks:

Weitere interessante Informationen im Internet gibt es auf