Die Akelei

Botanischer Name: Aquilegia
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse
  (Ranunculaceae)

Herkunft:

Die Akelei ist in Mittel- und Südeuropa beheimatet.

Standort:

halbschattige Lage schattige Lage 

Boden:

Ein lehmiger, aber kalkarmer Boden ist optimal.  

Dünger:

keine Angaben 

Wuchs:

Bis 80 cm hoch werdendes, ausdauerndes Kraut. Blätter oben dreiteilig, unten unregelmäßig gekerbt.

Blüte:

Mai bis Juni. Die traubig angeordneten, glockenförmigen Blüten sind dukelblau, dunkelviolett, rosa oder weiß gefärbt.

Vermehrung:

Nach der Blüte im Mai ziehen die Blätter im Sommer teilweise ein, so dass es schwierig ist, die Horste im Herbst für die Vermehrung zu teilen. Es ist aber sehr einfach, die leicht wachsenden Stauden aus Samen zu ziehen. Hierzu werden die Samen in Töpfe oder Saatschalen ausgesät und nur leicht mit Erde bedeckt. Nach einer Keimzeit von etwa drei Wochen werden die Keimlinge pikiert, um dann Anfang Oktober an ihren entgültigen Standort verpflanzt zu werden.  

Pflegehinweise:

Der Boden sollte immer feucht und humos sein. Wurzelkonkurrenz von anderen Pflanzen wird nur schlecht vertragen.  

Besonderheiten:

Weltweit werden etwa 70 Arten unterschieden. Die Wildform der Gemeinen Akelei ist nur selten in der Natur zu finden und steht unter Schutz. Die Pflanze ist auch unter den Namen Adlerblume, Glockenblume, Handschuh, Harlekinsblume, Hoselätzli, Klockenblume, Narrenkappen, Schlotterhose, Waldakelei, Weiberkappen bekannt.  

Hinweise zur Giftigkeit:

In der Gemeinen Akelei wurde das cyanogene Glykosid Dhurrin nachgewiesen. Die Menge ist aber offensichtlich so gering, dass keine schwerwiegende Intoxikationen zu erwarten sind.