Unsere Sternmagnolie im April 2012

Botanischer Name: Magnolia stellata
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse
  (Magnoliaceae)

Herkunft:

Die Pflanze stammt ursprünglich aus den warmen Gebieten am Fujijama in Japan.

Standort:

sonnige Lage

Am liebsten ist ihr ein Platz in der vollen Sonne. Dieser sollte wegen der anfälligen Blüten jedoch möglichst windgeschützt und frostsicher sein.

Boden:

Nur wenn sie auf humusreichem, sauren und tiefgründigem Boden steht kann sich die Pflanze in ihrer vollen Schönheit entfalten.

Der Boden sollte zusätzlich mit Laub oder Lauberde verbessert werden. Wegen der Gerbsäure kein Eichenlaub verwenden.

Dünger:

Als Dünger sollte zusätzlich Rinderdung, Horn- oder Knochenmehl gegeben werden.

Wuchs:

Die Sternmagnolie hat einen geradezu herrschaftlichen Wuchs. Sie wächst breitbuschig und äußerst langsam, erreicht dabei eine Höhe von 2 bis 3 Metern und das anderthalbfache in der Breite.

Das Wachstum der Magnolie ist stark verzweigt, die Blätter glänzen dunkelgrün und die Blüten wachsen am zweijährigen Holz.

Blüte:

Ihre Hauptblütezeit ist zwischen März und April. Dann treibt sie, noch vor dem Laub, ihre sternförmigen, blendend weißen Blüten, die zart und elegant wie chinesisches Porzellan aussehen und mindestens genauso angenehm duften.

Unsere Sternmagnolie steht auf der Nordseite unseres Hauses und blüht daher immer sehr spät. Das hat aber den Vorteil, dass die Blütenblätter praktisch keine Forstschäden erleiden müssen. Selbst nach dem milden Winter 2006/2007 konnten wir uns erst im April an den Blüten erfreuen.

Vermehrung:

Die Vermehrung ist in unseren Breiten sehr schwierig. Es empfiehlt sich daher, fertige Jungpflanzen in einer Baumschule zu kaufen.

Pflegehinweise:

Nie in unmittelbarer Nähe der Pflanze Bodenarbeiten durchführen. Da die Magnolie ein Flachwurzler ist, können die empfindlichen Wurzeln sehr schnell beschädigt werden.