Krokusse in unserem Garten

Botanischer Name: Crocus
Pflanzenfamilie: Schwertliliengewächse
  (Iridaceae)

Herkunft:

Crocus albiflorus als Frühjahrsblüher ist weit verbreitet in Gärten und Parks, in zahlreichen Zuchtformen. Der seltene, Safran-enthaltende Crocus sativus blüht im Herbst und kommt in Mitteleuropa nur kultiviert vor.

Standort:

sonnige Lage Sonnig.

Boden:

Krokusse lieben eine lehmig-humose Garten- oder gute Balkonblumenerde.

Dünger:

Keine Düngung.

Wuchs

Höhe je nach Sorte zwischen 5-15 cm. Blätter nicht verzweigt, schmal.

Blüte:

Die Frühjahrskrokusse blühen von Februar bis Mai. Die Herbstkrokusse blühen je nach Art von September bis Oktober.

Unsere Krokusse blühten 2006 von Ende März bis Mitte April.
2007 ließen sie sich schon im Februar blicken.

Rückschnitt:

Kein Rückschnitt.

Vermehrung:

Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder kleine Brutknollen; letztere bilden sich nur im Garten.

Pflanztiefe: 6-10 cm
Pflanzabstand: 7-10 cm
Pflanzzeit: Die im Frühjahr blühenden Krokusse werden im Oktober/November gepflanzt, die herbstblühenden Krokusse sind meist im August erhältlich und werden auch dann gepflanzt.

Pflegehinweise:

Die Pflanze wird mäßig feucht gehalten. Alle Zwiebelgewächse, so auch der Krokus, vertragen stehende Nässe nicht. Dicht bepflanzte Kästen sollen nach dem Austrieb alle 14 Tage gedüngt werden. Ab September werden Zwiebelknollen in gut drainierte Gefäße, die mit Balkonblumenerde gefüllt sind, im Abstand von 6 cm gelegt. Anschließend wird die Pflanzung leicht angegossen. Verblühtes kann entfernt werden, aber das Laub muß sich von alleine lösen.

Besonderheiten:

Alljährlich feiert die Nordseestadt Husum die Krokusblüte, wenn Millionen lilafarbene Krokusse den Schlosspark in ein Blütenmeer verwandeln.

Hinweise zur Giftigkeit:

Der im Frühjahr blühende Crocus albiflorus mit seinen zahlreichen Zuchtformen gilt als harmlos. Giftig sind Knollen und Narbenschenkel des in Kulturen wachsenden, Safran-enthaltenden Crocus sativus

Weblinks:

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