Difference: RoseAmadeus (1 vs. 2)

Revision 22012.05.02 - SvenSevke

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Kletterrose Amadeus

Botanischer Name:
Pflanzenfamilie: deutsch (lateinisch)

Amadeus blüht rot

Herkunft

Wo ist diese Pflanze ursprünglich beheimatet?

Standort

sonniger Standort Rosen sind Sonnenkinder. Sonnige Standorte fördern kraftstrotzende Wüchsigkeit und üppige Blütenfülle. Sonnenstrahlen lassen nasse Blätter schneller abtrocknen, was wiederum den Befallsdruck durch Pilzkrankheiten spürbar mindert. Nicht alle Sorten vertragen die glühende Hitze exponierter Südlagen gleichermaßen. Vor heißen Südwänden oder Mauern trifft die Reflektionsstrahlung auch die Blattunterseite – im Extremfall können die Blätter regelrecht verbrennen. Zudem fördert die hohe Lufttrockenheit die Ausbreitung von Spinnmilben (Rote Spinne).

Rosen sind Frischluft-Fans, eine frische Brise sorgt für ein rasches Abtrocknen nasser Blätter. Luftstille, enge Winkel ohne nennenswerten Luftaustausch sind für Rosen ungeeignet. Pilzkrankheiten (Echter Mehltau), aber auch Blattläuse, stellen sich dort unmittelbar ein.

Boden

Rosen sind Tiefwurzler und bevorzugen einen tiefgründigen, durchlässigen Boden. Mit ihren Pfahlwurzeln suchen sie sich ihren Weg in die Bodentiefe, um dort Wasser und Nährstoffe aufzuschließen. Undurchlässige Bodenschichten oder Verdichtungen, beispielsweise in Neubau-Gärten, sind vor der Pflanzung unbedingt aufzubrechen. Eine durchwurzelbare Schicht von mindestens 50 cm ist nötig.

Düngen

Rosen brauchen viel Nährstoffe, insbesondere wenn sie durch häufige Schnittmaßnahmen – beispielsweise bei Schnittrosen für die Vase – sommerlang neue Triebe aufbauen sollen. Vorab zwei Hinweise: 1. Feste Dünger niemals über Blatt oder Blüte der Rose, sondern immer über dem Boden ausbringen und 2. die Herstellerangaben auf der Packung beachten.

Stickstoff: Übertriebene Stickstoffgaben im Sommer mindern die Holzreife der Rosen und somit deren Frosthärte.

Blaukorn: Ein preiswerter, guter Rosendünger. Es handelt sich um ein hochwirksames Konzentrat an Nährstoffen in leicht wasserlöslicher Form. Auf exakte Dosierung laut Herstellerangaben ist zu achten, da ein Zuviel von der Rose nicht verwertet werden kann und innerhalb kurzer Zeit in tiefere Bodenschichten ausgewaschen wird. Zeitpunkt der Gabe ist März und Juni. Ab Mitte Juli keinen mineralischen Dünger mehr geben.

Depotdünger: Ab Mitte März in Pflanzennähe ausbringen und leicht einarbeiten, Mengen lt. Herstellerangaben. Die Langzeitdünger, wie sie auch genannt werden, sind ebenfalls mineralische Dünger. Durch die Ummantelung der Düngerkörner mit einer halbdurchlässigen Harzhülle geben sie ihre Nährstoffe sehr langsam und temperaturabhängig ab. Bei niedrigen Temperaturen im Herbst oder Winter – wenn die Rose keine Nährstoffe aufnimmt – werden auch keine Nährstoffe freigesetzt, eine Auswaschung wird unterbunden.

Kali: Ist im guten Kulturboden meist ausreichend vorhanden. Mangelt es jedoch an Kali, leidet die Holzreife und die Rose wird frostempfindlicher. Kali reguliert den Wasserhaushalt und den Stoffwechsel der Rosenpflanze. Düngung ab Anfang August bis Mitte September mit Patentkali oder Kalimagnesia (etwa 30 g pro m²).

Mulchen: Eine Abdeckung mit Rindenmulch ist für Rosenpflanzungen nicht empfehlenswert. Rindenmulch versauert den Boden und entzieht den Rosen Nährstoffe. Außerdem können holzzersetzende Pilze auf die Rosen übergehen. Rosen bevorzugen daher einen offenen Gartenboden.

California Rinderdung®: Als Ersatz für gut verrotteten Stallmist bietet der Fachhandel getrockneten, abgelagerten Rinderdung an, der Dünger und Bodenverbesserer in einem ist. Weitere empfehlenswerte Dünger für Rosen sind Oscorna Animalin und Guano.

Wuchs

DIese Kletterrose wächst ungefähr 2 m hoch und 1 m in die Breite.

Blüte

Amadeus blüht öfter im Jahr, die Knospe ist dunkelrot, die Blüte ist blutrot, kaum verblauend, mittelgroß, gefüllt, meist in Dolden von 5 - 7 Blüten. Das Laub kontrastriert sehr schön in dunkelgrün. Die Blätter sind groß, dichtstehend und stark glänzend. Die Blüten duften nur leicht nach Wildrose.

Die Hauptblütezeit ist Juni bis Oktober.

Rückschnitt

Werden sie zu breit und kräftig, dann wird alles ältere Holz entfernt. Es bleiben einige unverzweigte Jungtriebe, die verteilt angebunden werden. Waagerecht gebundene Triebe blühen besonders üppig. Das Pflanzen der Kletterrosen unter und nicht zwischen die Fenster bringt ebenfalls die Langtriebe frühzeitig in die Waagerechte und fördert die Blütenfülle.

Wildtriebe: Fast alle Gartenrosen sind auf eine Wildrosenunterlage veredelt. Diese sorgt mit ihrer urwüchsigen Vitalität für eine gedeihliche Entwicklung der edlen Rosensorte. Immer wieder kommt es vor, daß aus der Unterlage sogenannte „wilde“ Triebe austreiben. Können sie sich ungehemmt entfalten, rauben sie der Edelsorte Saft und Kraft. Wildtriebe lassen sich leicht durch ihr helles, kleines Laub von großlaubigen, dunkelgrünen Edeltrieben unterscheiden. Ausserdem sind die Blätter matt und die Bestachelung ist anders als bei der Edelsorte. Solche Wildtriebe sollten umgehend und gründlich entfernt werden. Es gilt im wahrsten Sinne des Wortes, das Übel an der Wurzel zu packen. Dafür wird der Wurzelstock der Rose bis zur Ansatzstelle des Wildtriebes freigelegt. Reißen Sie den Wildtrieb mit einem kräftigen Ruck ab. Das peinlich genaue Entfernen des Triebes ist keine übertriebene Akribie. Bliebe ein Stummel stehen, brächte dieser mittels schlafender Augen wiederum neue und zahlreiche Wildtriebe hervor.

Vermehrung

Wie kann die Pflanze vermehrt werden? Stecklinge, Absenker, Aussaat?

Pflegehinweise

In trockenen Sommermonaten können besonders junge, noch nicht tiefverwurzelte Rosenstöcke unter Wassermangel leiden. Zur Abhilfe legt man einen Gartenschlauch in die Beete und wässert ausgiebig und durchdringend. Falsch ist es, die Rosen über das Laub zu besprenkeln, denn damit öffnet man einem aggressiven Schadpilz, dem Sternrußtau, Tür und Tor. Die zusätzlichen Wassergaben werden ab September eingestellt, damit die Triebe der Rose zur Ruhe kommen und – zwecks Frosthärte – verholzen können.

Für den Winterschutz: Nadelreisig hineinhängen oder Triebe mit Stroh einpacken.

Besonderheiten

Der erste Tag unserer Kletterrose

Unsere Kletterrose kam als wurzelnackte Pflanze. Wir haben sie gut 24 Stunden in einen Wassereimer gesteckt. Ein Rückschnitt der Triebspitzen oder Wurzeln war nicht nötig. Sie bekam ihren Platz am ersten Rankgitter auf dem Foto. An den anderen beiden sind zwei verschiedene Clematis, ein Frühlings- und ein Sommerblüher. Wir haben die Rose mit Laub angehäufelt, auf das zusätzlich Erde kam. Um die Rose herum haben wir einige Traubenhyazinthen gesteckt, die wir als Frühlingsboten sehr schätzen.

Amadeus wurde 2003 von W. Kordes Söhne gezüchtet. Sie hat auf internationalen Rosenschauen oder Wettbewerben die Goldmedaille erhalten.

Hinweise zur Giftigkeit

Was ist wie giftig an dieser Pflanze?

Weblinks

Welche interessanten Links gibt es im Internet

SearchTags: xxxxxx

<-- Kalkböden: KalkBodenSearch, Lehmboden: LehmBodenSearch, Saurer Boden: SaurerBodenSearch, Durchlässiger Boden: DurchlässigerBodenSearch -->

-- SvenSevke - 29 Oct 2006

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Kletterrose Amadeus

Botanischer Name:
Pflanzenfamilie: deutsch (lateinisch)

Amadeus blüht rot

Herkunft

Wo ist diese Pflanze ursprünglich beheimatet?

Standort

sonniger Standort Rosen sind Sonnenkinder. Sonnige Standorte fördern kraftstrotzende Wüchsigkeit und üppige Blütenfülle. Sonnenstrahlen lassen nasse Blätter schneller abtrocknen, was wiederum den Befallsdruck durch Pilzkrankheiten spürbar mindert. Nicht alle Sorten vertragen die glühende Hitze exponierter Südlagen gleichermaßen. Vor heißen Südwänden oder Mauern trifft die Reflektionsstrahlung auch die Blattunterseite – im Extremfall können die Blätter regelrecht verbrennen. Zudem fördert die hohe Lufttrockenheit die Ausbreitung von Spinnmilben (Rote Spinne).

Rosen sind Frischluft-Fans, eine frische Brise sorgt für ein rasches Abtrocknen nasser Blätter. Luftstille, enge Winkel ohne nennenswerten Luftaustausch sind für Rosen ungeeignet. Pilzkrankheiten (Echter Mehltau), aber auch Blattläuse, stellen sich dort unmittelbar ein.

Boden

Rosen sind Tiefwurzler und bevorzugen einen tiefgründigen, durchlässigen Boden. Mit ihren Pfahlwurzeln suchen sie sich ihren Weg in die Bodentiefe, um dort Wasser und Nährstoffe aufzuschließen. Undurchlässige Bodenschichten oder Verdichtungen, beispielsweise in Neubau-Gärten, sind vor der Pflanzung unbedingt aufzubrechen. Eine durchwurzelbare Schicht von mindestens 50 cm ist nötig.

Düngen

Rosen brauchen viel Nährstoffe, insbesondere wenn sie durch häufige Schnittmaßnahmen – beispielsweise bei Schnittrosen für die Vase – sommerlang neue Triebe aufbauen sollen. Vorab zwei Hinweise: 1. Feste Dünger niemals über Blatt oder Blüte der Rose, sondern immer über dem Boden ausbringen und 2. die Herstellerangaben auf der Packung beachten.

Stickstoff: Übertriebene Stickstoffgaben im Sommer mindern die Holzreife der Rosen und somit deren Frosthärte.

Blaukorn: Ein preiswerter, guter Rosendünger. Es handelt sich um ein hochwirksames Konzentrat an Nährstoffen in leicht wasserlöslicher Form. Auf exakte Dosierung laut Herstellerangaben ist zu achten, da ein Zuviel von der Rose nicht verwertet werden kann und innerhalb kurzer Zeit in tiefere Bodenschichten ausgewaschen wird. Zeitpunkt der Gabe ist März und Juni. Ab Mitte Juli keinen mineralischen Dünger mehr geben.

Depotdünger: Ab Mitte März in Pflanzennähe ausbringen und leicht einarbeiten, Mengen lt. Herstellerangaben. Die Langzeitdünger, wie sie auch genannt werden, sind ebenfalls mineralische Dünger. Durch die Ummantelung der Düngerkörner mit einer halbdurchlässigen Harzhülle geben sie ihre Nährstoffe sehr langsam und temperaturabhängig ab. Bei niedrigen Temperaturen im Herbst oder Winter – wenn die Rose keine Nährstoffe aufnimmt – werden auch keine Nährstoffe freigesetzt, eine Auswaschung wird unterbunden.

Kali: Ist im guten Kulturboden meist ausreichend vorhanden. Mangelt es jedoch an Kali, leidet die Holzreife und die Rose wird frostempfindlicher. Kali reguliert den Wasserhaushalt und den Stoffwechsel der Rosenpflanze. Düngung ab Anfang August bis Mitte September mit Patentkali oder Kalimagnesia (etwa 30 g pro m²).

Mulchen: Eine Abdeckung mit Rindenmulch ist für Rosenpflanzungen nicht empfehlenswert. Rindenmulch versauert den Boden und entzieht den Rosen Nährstoffe. Außerdem können holzzersetzende Pilze auf die Rosen übergehen. Rosen bevorzugen daher einen offenen Gartenboden.

California Rinderdung®: Als Ersatz für gut verrotteten Stallmist bietet der Fachhandel getrockneten, abgelagerten Rinderdung an, der Dünger und Bodenverbesserer in einem ist. Weitere empfehlenswerte Dünger für Rosen sind Oscorna Animalin und Guano.

Wuchs

DIese Kletterrose wächst ungefähr 2 m hoch und 1 m in die Breite.

Blüte

Amadeus blüht öfter im Jahr, die Knospe ist dunkelrot, die Blüte ist blutrot, kaum verblauend, mittelgroß, gefüllt, meist in Dolden von 5 - 7 Blüten. Das Laub kontrastriert sehr schön in dunkelgrün. Die Blätter sind groß, dichtstehend und stark glänzend. Die Blüten duften nur leicht nach Wildrose.

Die Hauptblütezeit ist Juni bis Oktober.

Rückschnitt

Werden sie zu breit und kräftig, dann wird alles ältere Holz entfernt. Es bleiben einige unverzweigte Jungtriebe, die verteilt angebunden werden. Waagerecht gebundene Triebe blühen besonders üppig. Das Pflanzen der Kletterrosen unter und nicht zwischen die Fenster bringt ebenfalls die Langtriebe frühzeitig in die Waagerechte und fördert die Blütenfülle.

Wildtriebe: Fast alle Gartenrosen sind auf eine Wildrosenunterlage veredelt. Diese sorgt mit ihrer urwüchsigen Vitalität für eine gedeihliche Entwicklung der edlen Rosensorte. Immer wieder kommt es vor, daß aus der Unterlage sogenannte „wilde“ Triebe austreiben. Können sie sich ungehemmt entfalten, rauben sie der Edelsorte Saft und Kraft. Wildtriebe lassen sich leicht durch ihr helles, kleines Laub von großlaubigen, dunkelgrünen Edeltrieben unterscheiden. Ausserdem sind die Blätter matt und die Bestachelung ist anders als bei der Edelsorte. Solche Wildtriebe sollten umgehend und gründlich entfernt werden. Es gilt im wahrsten Sinne des Wortes, das Übel an der Wurzel zu packen. Dafür wird der Wurzelstock der Rose bis zur Ansatzstelle des Wildtriebes freigelegt. Reißen Sie den Wildtrieb mit einem kräftigen Ruck ab. Das peinlich genaue Entfernen des Triebes ist keine übertriebene Akribie. Bliebe ein Stummel stehen, brächte dieser mittels schlafender Augen wiederum neue und zahlreiche Wildtriebe hervor.

Vermehrung

Wie kann die Pflanze vermehrt werden? Stecklinge, Absenker, Aussaat?

Pflegehinweise

In trockenen Sommermonaten können besonders junge, noch nicht tiefverwurzelte Rosenstöcke unter Wassermangel leiden. Zur Abhilfe legt man einen Gartenschlauch in die Beete und wässert ausgiebig und durchdringend. Falsch ist es, die Rosen über das Laub zu besprenkeln, denn damit öffnet man einem aggressiven Schadpilz, dem Sternrußtau, Tür und Tor. Die zusätzlichen Wassergaben werden ab September eingestellt, damit die Triebe der Rose zur Ruhe kommen und – zwecks Frosthärte – verholzen können.

Für den Winterschutz: Nadelreisig hineinhängen oder Triebe mit Stroh einpacken.

Besonderheiten

Der erste Tag unserer Kletterrose

Unsere Kletterrose kam als wurzelnackte Pflanze. Wir haben sie gut 24 Stunden in einen Wassereimer gesteckt. Ein Rückschnitt der Triebspitzen oder Wurzeln war nicht nötig. Sie bekam ihren Platz am ersten Rankgitter auf dem Foto. An den anderen beiden sind zwei verschiedene Trash.GartenClematis, ein Frühlings- und ein Sommerblüher. Wir haben die Rose mit Laub angehäufelt, auf das zusätzlich Erde kam. Um die Rose herum haben wir einige Traubenhyazinthen gesteckt, die wir als Frühlingsboten sehr schätzen.

Amadeus wurde 2003 von W. Kordes Söhne gezüchtet. Sie hat auf internationalen Rosenschauen oder Wettbewerben die Goldmedaille erhalten.

Hinweise zur Giftigkeit

Was ist wie giftig an dieser Pflanze?

Weblinks

Welche interessanten Links gibt es im Internet

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-- SvenSevke - 29 Oct 2006

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