Difference: 2009-06-05 (1 vs. 3)

Revision 32009.11.27 - SvenSevke

 %META:TOPICPARENT{name="2009-06"}% Wir schliefen immer länger. Zuhause war ich es gewohnt, um 7:00 Uhr aufzustehen, aber hier wurden wir durch das Nichtstun immer müder. Ich erwischte mich bei einem zufriedenen Lächeln: war es nicht genau das, was wir wollten? Entspannung, Müßiggang, keinen Stress! in diesem Urlaub funktionierte das, nicht zuletzt auch wegen des Princesa Playa Hotels, das wir immer mehr ins Herz schlossen, hervorragend.

Die Schmerzen meines Sonnebrands hielten sich in Grenzen, nur brauchte niemand gegen eins meiner Beine zu treten. Aber auch Andrea, Martina und Heiko hatten vereinzelt gerötete Haut. Heiko reagierte empfindlich, wenn man seine Oberarme berührte.

Wir wollten heute endlich mal zum Leuchtturm gehen, der die kürzeste Entfernung zur Nachbarinsel Mallorca markierte. Das würde ein langer Spaziergang werden, aber wir hatten ja Zeit. Am Mittwoch konnten wir Mallorca noch wunderbar sehen, heute war da nur Dunst. Wir gingen also in Richtung Strand, allerdings etwas weiter östlich von der Stelle, wo wir sonst immer hingingen. Da gab es keinen Strand, sondern nur schroffe Kalkfelsen. Wir kämpften uns auf Trampelpfaden durch die niedrigwüchsige Wildnis. Identifzieren konnten wir Wacholder, Kamille, Rosmarin (der hier sehr niedrig wächst), vereinzelnt Lavendel. Bei allem anderen mussten wir als Nichtbotaniker passen.

Später würden wir auf Agaven treffen, von denen ein paar sogar bühten. Eine tolle Gelegenheit, unseren Kindern zu erklären, dass es sich nicht um Bäume handelte, sondern tatsächlich um Blüten, die höher als unser Haus waren.

Felsen

Irgendwann waren wir am Wasser und gingen von dort in Richtung Westen, wo unser Hausstrand lag. Andrea und die Kinder gingen 1/2 Stunde schwimmen, während ich mich am Rand des Strandes in den Schatten einer kleinen Pinie verzog und weiter mein Wötzel- Buch las.

Später ging es dann weiter auf einem gepflasterten Weg in Richtung Cala en Bosc, direkt am Strand. Wir kamen an einigen Villen vorbei, die sich fast alle noch im Winterschlaf zu befinden schienen. DIe Gärten wirkten ungepflegt, manchmal bröckelte die Farbe von der Fassade ab. Einige Häuser waren aber tadellos in Ordnung, an anderen wurde gerade hewerkelt. immer wieder standen auch Häuser zum Verkauf. Ob es sich jeweils um private Wohnsitze, Weekendhäuser oder Ferienhäuser handelte, konnten wir nicht sofort erkennen. Auf der linken Seite konnten wir direkt auf das Mittelmeer blicken, Strand gab es leider keinen, sondern nur diese schroffen Felsen.

So kamen wir langsam zur Strandbucht von "Cala en Bosc", durchquerten den wieder gut besuchten Sandstrand und überquerten die Hafeneinfahrt über eine Brücke. Danach fanden wir wieder die schroffe Felsküste vor. Parallel zum Meer konnten wir einer Straße folgen, landeinwärts gab es noch weitere Häuser mit verschiedener Gestaltung. Andrea und ich schauten uns viele Häuser genau an und diskutierten, was uns gefiel und was wir anders machen würden. Immerhin hatten wir einmal 1 Jahr lang in einem solchen Haus in Nord-Portugal gelebt.

Irgendwann waren wir beim Leuchtturm. Mallorca war allenfalls zu erahnen. Das Gelände um den Leuchtturm war großräumig umzäunt und versperrt. Die Absperrung wäre leicht zu überwinden gewesen, aber wir konnten auch von hier aus erkennen, dass sich das nicht lohnen würde. Die kleinen Gebäude waren alle verschlossen und verlassen. Wir machten einige Fotos. Die Kinder posierten auf einer kleinen Mauer und taten so, als würden sie sich am Leuchtturm anlehnen. Das gelang zwar nicht hundertprozentig. Mal sehen, was sich da später noch am Computer richten ließe. Schade, dass es sich eben nur um einen Leuchtturm handelte. Wir dachten an das große Exemplar am Ende der Welt am Cabo de Sao Vicente. Der Leuchtturmwächter machte regelmäßig Führungen.

Foto Shooting am Leuchtturm



Manipuliertes Leuchtturm Bild

Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir am Jachthafen Mittagspause und aßen Pizza. Das Restaurant befand sich etwas abgelegen gleich hinter der Brücke. Die Preise waren recht niedrig (Cola 1,75 Euro, Espresso 1,25 Euro, Pizza Margaritha 5,95 Euro). Damit konnte man gut leben. Die Pizzen waren groß und hatten einen dünnen Teig. Außerdem schmeckten sie gut. Der Kellner war ein fröhlicher gut gelaunter Mensch. Wir fühlten uns nicht geneppt und zogen nach dem Essen zufrieden weiter.

Im Hotel schauten wir in den ausgelegten Ordnern der verschiedenen Reisebüros nach, ob unsere Abreise am Sonntag bestätigt war. Andrea ging zur Rezeption und erkundigte sich, ob wir ein Frühstück bekämen. Dies wurde uns zugesichert, aber nur in einer reduzierten Version, also ohne gekochte Eier, Würstchen und Speck. Das stellte kein Problem für uns dar.

Heiko und Martina mit Handtüchern

Den Nachmittag verbrachten wir am Pool.

Nach dem Abendessen stellte ich fest, dass sich zwei meiner Brandblasen am linken Schienbein sehr stark mit Wundflüssigkeit gefüllt hatten. Eine sterile Wundabdeckung schien sinnvoll zu sein. Andrea und ich gingen zu dem Arzt, der seine mehrsprachige Mini-Praxis auf dem Weg zwischen "Son Xoriguer" und "Cala en Bosc" hatte. Seine Öffnungszeiten waren von 9:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Wir waren also zu spät dran und wollten es morgen nach dem Frühstück noch mal neu versuchen. Wir gingen wieder zurück zum Hotel, wo unsere Kinder vor dem Fernseher saßen. Andrea versuchte, bei der Rezeption irgendeine Art von Wundauflage und Binde zu bekommen und war dabei auch erfolgreich. Leider entpuppte sich die Wundauflage dann doch als Pflaster, aber ich missbrauchte es dann doch als Auflage, die ich mit einer kohäsiven Binde fixierte. An der Rezeption hatte man Andrea empfohlen, statt zu diesem Arzt doch lieber gleich zur Apotheke in "Cala en Bosc" zu gehen, die wären dort auf diese ständig auftretenden Brandverletzungen bestens vorbereitet. Der Arzt wäre sehr teuer und könnte auch nicht mehr tun.

Wir beschlossen, dass ich erst am Montag zu meinem Hausarzt in Forstern gehen würde. bis dahin musste es auch so gehen.

Den Abend saßen wir noch ein wenig auf dem Balkon, tranken Bier und genossen die Aussicht auf die beleuchtete, weitgehend verlassene Ferienanlage.

Arrow right nächster Tag

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Revision 22009.11.23 - SvenSevke

 %META:TOPICPARENT{name="2009-06"}% Wir schliefen immer länger. Zuhause war ich es gewohnt, um 7:00 Uhr aufzustehen, aber hier wurden wir durch das Nichtstun immer müder. Ich erwischte mich bei einem zufriedenen Lächeln: war es nicht genau das, was wir wollten? Entspannung, Müßiggang, keinen Stress! in diesem Urlaub funktionierte das, nicht zuletzt auch wegen des Princesa Playa Hotels, das wir immer mehr ins Herz schlossen, hervorragend.

Die Schmerzen meines Sonnebrands hielten sich in Grenzen, nur brauchte niemand gegen eins meiner Beine zu treten. Aber auch Andrea, Martina und Heiko hatten vereinzelt gerötete Haut. Heiko reagierte empfindlich, wenn man seine Oberarme berührte.

Wir wollten heute endlich mal zum Leuchtturm gehen, der die kürzeste Entfernung zur Nachbarinsel Mallorca markierte. Das würde ein langer Spaziergang werden, aber wir hatten ja Zeit. Am Mittwoch konnten wir Mallorca noch wunderbar sehen, heute war da nur Dunst. Wir gingen also in Richtung Strand, allerdings etwas weiter östlich von der Stelle, wo wir sonst immer hingingen. Da gab es keinen Strand, sondern nur schroffe Kalkfelsen. Wir kämpften uns auf Trampelpfaden durch die niedrigwüchsige Wildnis. Identifzieren konnten wir Wacholder, Kamille, Rosmarin (der hier sehr niedrig wächst), vereinzelnt Lavendel. Bei allem anderen mussten wir als Nichtbotaniker passen.

Später würden wir auf Agaven treffen, von denen ein paar sogar bühten. Eine tolle Gelegenheit, unseren Kindern zu erklären, dass es sich nicht um Bäume handelte, sondern tatsächlich um Blüten, die höher als unser Haus waren.

Felsen

Irgendwann waren wir am Wasser und gingen von dort in Richtung Westen, wo unser Hausstrand lag. Andrea und die Kinder gingen 1/2 Stunde schwimmen, während ich mich am Rand des Strandes in den Schatten einer kleinen Pinie verzog und weiter mein Wötzel- Buch las.

Später ging es dann weiter auf einem gepflasterten Weg in Richtung Cala en Bosc, direkt am Strand. Wir kamen an einigen Villen vorbei, die sich fast alle noch im Winterschlaf zu befinden schienen. DIe Gärten wirkten ungepflegt, manchmal bröckelte die Farbe von der Fassade ab. Einige Häuser waren aber tadellos in Ordnung, an anderen wurde gerade hewerkelt. immer wieder standen auch Häuser zum Verkauf. Ob es sich jeweils um private Wohnsitze, Weekendhäuser oder Ferienhäuser handelte, konnten wir nicht sofort erkennen. Auf der linken Seite konnten wir direkt auf das Mittelmeer blicken, Strand gab es leider keinen, sondern nur diese schroffen Felsen.

So kamen wir langsam zur Strandbucht von "Cala en Bosc", durchquerten den wieder gut besuchten Sandstrand und überquerten die Hafeneinfahrt über eine Brücke. Danach fanden wir wieder die schroffe Felsküste vor. Parallel zum Meer konnten wir einer Straße folgen, landeinwärts gab es noch weitere Häuser mit verschiedener Gestaltung. Andrea und ich schauten uns viele Häuser genau an und diskutierten, was uns gefiel und was wir anders machen würden. Immerhin hatten wir einmal 1 Jahr lang in einem solchen Haus in Nord-Portugal gelebt.

Irgendwann waren wir beim Leuchtturm. Mallorca war allenfalls zu erahnen. Das Gelände um den Leuchtturm war großräumig umzäunt und versperrt. Die Absperrung wäre leicht zu überwinden gewesen, aber wir konnten auch von hier aus erkennen, dass sich das nicht lohnen würde. Die kleinen Gebäude waren alle verschlossen und verlassen. Wir machten einige Fotos. Die Kinder posierten auf einer kleinen Mauer und taten so, als würden sie sich am Leuchtturm anlehnen. Das gelang zwar nicht hundertprozentig. Mal sehen, was sich da später noch am Computer richten ließe. Schade, dass es sich eben nur um einen Leuchtturm handelte. Wir dachten an das große Exemplar am Ende der Welt am Cabo de Sao Vicente. Der Leuchtturmwächter machte regelmäßig Führungen.

Foto Shooting am Leuchtturm



Manipuliertes Leuchtturm Bild

Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir am Jachthafen Mittagspause und aßen Pizza. Das Restaurant befand sich etwas abgelegen gleich hinter der Brücke. Die Preise waren recht niedrig (Cola 1,75 Euro, Espresso 1,25 Euro, Pizza Margaritha 5,95 Euro). Damit konnte man gut leben. Die Pizzen waren groß und hatten einen dünnen Teig. Außerdem schmeckten sie gut. Der Kellner war ein fröhlicher gut gelaunter Mensch. Wir fühlten uns nicht geneppt und zogen nach dem Essen zufrieden weiter.

Im Hotel schauten wir in den ausgelegten Ordnern der verschiedenen Reisebüros nach, ob unsere Abreise am Sonntag bestätigt war. Andrea ging zur Rezeption und erkundigte sich, ob wir ein Frühstück bekämen. Dies wurde uns zugesichert, aber nur in einer reduzierten Version, also ohne gekochte Eier, Würstchen und Speck. Das stellte kein Problem für uns dar.

Heiko und Martina mit Handtüchern

Den Nachmittag verbrachten wir am Pool.

Nach dem Abendessen stellte ich fest, dass sich zwei meiner Brandblasen am linken Schienbein sehr stark mit Wundflüssigkeit gefüllt hatten. Eine sterile Wundabdeckung schien sinnvoll zu sein. Andrea und ich gingen zu dem Arzt, der seine mehrsprachige Mini-Praxis auf dem Weg zwischen "Son Xoriguer" und "Cala en Bosc" hatte. Seine Öffnungszeiten waren von 9:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Wir waren also zu spät dran und wollten es morgen nach dem Frühstück noch mal neu versuchen. Wir gingen wieder zurück zum Hotel, wo unsere Kinder vor dem Fernseher saßen. Andrea versuchte, bei der Rezeption irgendeine Art von Wundauflage und Binde zu bekommen und war dabei auch erfolgreich. Leider entpuppte sich die Wundauflage dann doch als Pflaster, aber ich missbrauchte es dann doch als Auflage, die ich mit einer kohäsiven Binde fixierte. An der Rezeption hatte man Andrea empfohlen, statt zu diesem Arzt doch lieber gleich zur Apotheke in "Cala en Bosc" zu gehen, die wären dort auf diese ständig auftretenden Brandverletzungen bestens vorbereitet. Der Arzt wäre sehr teuer und könnte auch nicht mehr tun.

Wir beschlossen, dass ich erst am Montag zu meinem Hausarzt in Forstern gehen würde. bis dahin musste es auch so gehen.

Den Abend saßen wir noch ein wenig auf dem Balkon, tranken Bier und genossen die Aussicht auf die beleuchtete, weitgehend verlassene Ferienanlage.

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Revision 12009.11.19 - SvenSevke

 %META:TOPICPARENT{name="2009-06"}% Wir schliefen immer länger. Zuhause war ich es gewohnt, um 7:00 Uhr aufzustehen, aber hier wurden wir durch das Nichtstun immer müder. Ich erwischte mich bei einem zufriedenen Lächeln: war es nicht genau das, was wir wollten? Entspannung, Müßiggang, keinen Stress! in diesem Urlaub funktionierte das, nicht zuletzt auch wegen des Princesa Playa Hotels, das wir immer mehr ins Herz schlossen, hervorragend.

Die Schmerzen meines Sonnebrands hielten sich in Grenzen, nur brauchte niemand gegen eins meiner Beine zu treten. Aber auch Andrea, Martina und Heiko hatten vereinzelt gerötete Haut. Heiko reagierte empfindlich, wenn man seine Oberarme berührte.

Wir wollten heute endlich mal zum Leuchtturm gehen, der die kürzeste Entfernung zur Nachbarinsel Mallorca markierte. Das würde ein langer Spaziergang werden, aber wir hatten ja Zeit. Am Mittwoch konnten wir Mallorca noch wunderbar sehen, heute war da nur Dunst. Wir gingen also in Richtung Strand, allerdings etwas weiter östlich von der Stelle, wo wir sonst immer hingingen. Da gab es keinen Strand, sondern nur schroffe Kalkfelsen. Wir kämpften uns auf Trampelpfaden durch die niedrigwüchsige Wildnis. Identifzieren konnten wir Wacholder, Kamille, Rosmarin (der hier sehr niedrig wächst), vereinzelnt Lavendel. Bei allem anderen mussten wir als Nichtbotaniker passen.

Später würden wir auf Agaven treffen, von denen ein paar sogar bühten. Eine tolle Gelegenheit, unseren Kindern zu erklären, dass es sich nicht um Bäume handelte, sondern tatsächlich um Blüten, die höher als unser Haus waren.

Felsen

Irgendwann waren wir am Wasser und gingen von dort in Richtung Westen, wo unser Hausstrand lag. Andrea und die Kinder gingen 1/2 Stunde schwimmen, während ich mich am Rand des Strandes in den Schatten einer kleinen Pinie verzog und weiter mein Wötzel- Buch las.

Später ging es dann weiter auf einem gepflasterten Weg in Richtung Cala en Bosc, direkt am Strand. Wir kamen an einigen Villen vorbei, die sich fast alle noch im Winterschlaf zu befinden schienen. DIe Gärten wirkten ungepflegt, manchmal bröckelte die Farbe von der Fassade ab. Einige Häuser waren aber tadellos in Ordnung, an anderen wurde gerade hewerkelt. immer wieder standen auch Häuser zum Verkauf. Ob es sich jeweils um private Wohnsitze, Weekendhäuser oder Ferienhäuser handelte, konnten wir nicht sofort erkennen. Auf der linken Seite konnten wir direkt auf das Mittelmeer blicken, Strand gab es leider keinen, sondern nur diese schroffen Felsen.

So kamen wir langsam zur Strandbucht von "Cala en Bosc", durchquerten den wieder gut besuchten Sandstrand und überquerten die Hafeneinfahrt über eine Brücke. Danach fanden wir wieder die schroffe Felsküste vor. Parallel zum Meer konnten wir einer Straße folgen, landeinwärts gab es noch weitere Häuser mit verschiedener Gestaltung. Andrea und ich schauten uns viele Häuser genau an und diskutierten, was uns gefiel und was wir anders machen würden. Immerhin hatten wir einmal 1 Jahr lang in einem solchen Haus in Nord-Portugal gelebt.

Irgendwann waren wir beim Leuchtturm. Mallorca war allenfalls zu erahnen. Das Gelände um den Leuchtturm war großräumig umzäunt und versperrt. Die Absperrung wäre leicht zu überwinden gewesen, aber wir konnten auch von hier aus erkennen, dass sich das nicht lohnen würde. Die kleinen Gebäude waren alle verschlossen und verlassen. Wir machten einige Fotos. Die Kinder posierten auf einer kleinen Mauer und taten so, als würden sie sich am Leuchtturm anlehnen. Das gelang zwar nicht hundertprozentig. Mal sehen, was sich da später noch am Computer richten ließe. Schade, dass es sich eben nur um einen Leuchtturm handelte. Wir dachten an das große Exemplar am Ende der Welt am Cabo de Sao Vicente. Der Leuchtturmwächter machte regelmäßig Führungen.

Foto Shooting am Leuchtturm



Manipuliertes Leuchtturm Bild

Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir am Jachthafen Mittagspause und aßen Pizza. Das Restaurant befand sich etwas abgelegen gleich hinter der Brücke. Die Preise waren recht niedrig (Cola 1,75 Euro, Espresso 1,25 Euro, Pizza Margaritha 5,95 Euro). Damit konnte man gut leben. Die Pizzen waren groß und hatten einen dünnen Teig. Außerdem schmeckten sie gut. Der Kellner war ein fröhlicher gut gelaunter Mensch. Wir fühlten uns nicht geneppt und zogen nach dem Essen zufrieden weiter.

Im Hotel schauten wir in den ausgelegten Ordnern der verschiedenen Reisebüros nach, ob unsere Abreise am Sonntag bestätigt war. Andrea ging zur Rezeption und erkundigte sich, ob wir ein Frühstück bekämen. Dies wurde uns zugesichert, aber nur in einer reduzierten Version, also ohne gekochte Eier, Würstchen und Speck. Das stellte kein Problem für uns dar.

Heiko und Martina mit Handtüchern

Den Nachmittag verbrachten wir am Pool.

Nach dem Abendessen stellte ich fest, dass sich zwei meiner Brandblasen am linken Schienbein sehr stark mit Wundflüssigkeit gefüllt hatten. Eine sterile Wundabdeckung schien sinnvoll zu sein. Andrea und ich gingen zu dem Arzt, der seine mehrsprachige Mini-Praxis auf dem Weg zwischen "Son Xoriguer" und "Cala en Bosc" hatte. Seine Öffnungszeiten waren von 9:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Wir waren also zu spät dran und wollten es morgen nach dem Frühstück noch mal neu versuchen. Wir gingen wieder zurück zum Hotel, wo unsere Kinder vor dem Fernseher saßen. Andrea versuchte, bei der Rezeption irgendeine Art von Wundauflage und Binde zu bekommen und war dabei auch erfolgreich. Leider entpuppte sich die Wundauflage dann doch als Pflaster, aber ich missbrauchte es dann doch als Auflage, die ich mit einer kohäsiven Binde fixierte. An der Rezeption hatte man Andrea empfohlen, statt zu diesem Arzt doch lieber gleich zur Apotheke in "Cala en Bosc" zu gehen, die wären dort auf diese ständig auftretenden Brandverletzungen bestens vorbereitet. Der Arzt wäre sehr teuer und könnte auch nicht mehr tun.

Wir beschlossen, dass ich erst am Montag zu meinem Hausarzt in Forstern gehen würde. bis dahin musste es auch so gehen.

Den Abend saßen wir noch ein wenig auf dem Balkon, tranken Bier und genossen die Aussicht auf die beleuchtete, weitgehend verlassene Ferienanlage.

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