Difference: Thira (1 vs. 4)

Revision 42010.10.08 - SvenSevke

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Thira, Santorin

Kurzinfo

(Auszug aus dem Bord-Flyer der AIDAdiva):
Selbst eingefleischten Weltenbummlern stockt bei der Schiffseinfahrt in die Bucht von Santorin der Atem. Kristallblaues Wasser und blitzweiße Häuser bestimmen das Bild dieser typisch griechischen Traumkulisse. Immer wieder lugt eine Kapelle mit typisch blauen Kuppeln hervor. Das Geschäftszentrum der Hauptstadt Thira ist ein Gewirr aus "Eselsgassen", die gerade breit genug sind, um mit einem beladenen Esel hindurch zu kommen. Bis heute gibt es keinen Autoverkehr in der Innenstadt. Zu Fuß kann man durch die Gässchen bummeln und Kunsthandwerk betrachten. Von Thira aus führt der berühmte Eselspfad mit seinen 587 Stufen zum alten Hafen. Dieser ist aus der Luft gut zu sehen. Per Seilbahn kann man Santorin aus der Luft erleben.

(Auszug aus den Hafeninfos der AIDAdiva):

Auf den ersten Blick

Santorin (Thira die Wilde) war einstmals eine kreisförmige Insel, die Strongyle, die Runde und später Kailiste, die Schönste hieß. Vor 3600 Jahren explodierte ihr gewaltiger Vulkan und hinterließ rund um den ausgesprengten Kraterkessel, die 400 Meter tiefe Caldera. So nennt man die bizarren Kraterrandreste, die das sichelförmige Santorin, die Insel Thirasia und das winzige Aspronisi biiden, Santorin ist die südlichste der großen Kykladeninseln mit einer Fläche von 72 km2 und 566 Metern Höhe ü.d.M. Auf ihr leben ca. 10.500 Menschen. Die schwarzen Lavainseln Kameni (übers.: die Verbrannten), wurden erst durch spätere unterseeische Vulkantätigkeit aus dem Meer gehoben. Ein schweres Erdbeben im Jahre 1956 zerstörte in wenigen Sekunden die Orte entlang der Steilküste.

Die Einfahrt mit dem Schiff in den riesigen, tiefblauen, fast geschlossenen Vulkankratersee, an dessen Rand weiße Häuser kleben, ist ein mehr als eindrückliches Erlebnis. Der Hauptverkehrshafen Athinios. Endstation der Kykladenfähren, ist ein kleines Dorf. Zur Reede gelangt man über die ziemlich abenteuerlich wirkende Serpentinenstraße in 300 Metern Höhe entweder auf Eselsrücken oder mit der bequemen Kabinenbahn. Die Ausblicke von den am schroffen Kraterrand "klebenden" Bars, Tavernen und Hotels sind einfach Atem beraubend.

Wind gehört zu den Kykladen wie Sonne und Meer. Der trockene und kühlende Nordwind heißt "Meltemi" und weht stetig zwischen Juni und September. Er setzt meist am späten Vormittag ein und steigert sich im Laufe des Tages bis auf Windstärke 5-6. manchmal auch bis Windstärke 8.

Die Griechen haben ein besonderes Talent, Frömmigkeit und Vergnügen zu verbinden. Der griechische Alltag ist über das ganze Jahr hinweg durch zahlreiche Namenstage der Heiligen und andere religiöse Feste unterbrochen. Das höchste Fest der orthodoxen Kirche ist Ostern, dem eine 40 Tage dauernde Fastenzeit vorangeht. 98% der Bevölkerung ist griechisch-orthodox und ca. 2% römisch-katholisch.

Sehenswürdigkeiten auf der Insel

Inselhauptstad Thira

Thira präsentiert steh als weißes Häusermeer an der Abbruchkante des Kraters, ein autofreies Labyrinth von Gassen mit Shops, Restaurants. Cafés und sündhaft teuren Hotels, Über den fast senkrechten, bis zu 360 Meter hoch aufsteigen Felswänden aus schwarzem Basalt, rotem Tuff- und gelbem Bimsstein leuchten die weißen Häuser und blauen Kirchenkuppeln. Im oberen Bereich ist der Ort noch verhältnismäßig überschaubar, am schwarzen Kraterhang dann aber ein wahrer Irrgarten von Terrassen, Wänden und Kirchenmauern. Thira wurde ursprünglich 1806 von ehemaligen Bewohnern des Skaros-Felsens bei Imerovigli weiter nördlich gegründet, Nach dem schweren Erdbeben von 1956 baute man die Stadt mit Behutsamkeit und touristischem Weitblick wieder auf. Kein überdimensionaler Neubau stört die Harmonie der Zuckergusskomposition.

Thira ist mit den benachbarten Orten am Steilhang, Firostefani und Imerovigli, dem höchsten Inseldorf (330 Meter) fast zusammengewachsen. Wer den Trubel in Thira scheut, kommt hier auf seine Kosten. Auf Santorin sind wohl die schönsten Hotels aller Kykladeninseln zu finden.

Zentrum & Kraterrand

Sehenswert sind auf jeden Fall das Zentrum und der Kraterrand mit den kleinen Basarständen, Die orthodoxe Kirche Mitropolis (Maria Lichtmess) gilt als architektonischer Blickfang. Beeindruckend ist auch das Innenleben mit dem riesigem Kristallleuchter und farbenfrohen Fresken des einheimischen Malers Christoforos Assimis.

Kato Fira

Unterhalb des Hotel Atlantas kann man ein Stück den Hang hinuntersteiqen bis zur weißen Kapelle Agios Minas, dann rechts die Odos Agio Mina parallel zum Kraterrand entlang. Hier trifft man auf die blendend weiße *Kirche Agios lannis. Mit den dunklen Steinkanten unterhalb der Kuppel ist sie eine der fotogensten Kirchen der Insel. Die Seilbahn, das Alpen erprobte Fabrikat aus Vorarlberg, wurde Anfang der achtziger Jahre der Stadt gestiftet,

Empfehlenswert sind auch die vielen Museen in der Hauptstadt: das Prähistorische Museum, das Archäologische Museum, das Museum Megären Ghizi, das Petros-M-Nomikos-Konferenzzentrum oder das Folklore-Museum.

Oia

Der frühere Seefahrerort wurde an der äußersten Nordspitze auf den Kraterrand und tief den Hang hinunter gebaut. Ein faszinierendes Labyrinth aus Treppengässchen, Flachhäusern, Runddächern und Kirchenkuppeln, dazwischen sind alte Höhlen-Wohnungen in den weichen Bimsstein gegraben. Obwohl die meisten Häuser nicht älter als dreißig Jahre sind, stört kaum Modernes die Szenerie bzw. den Blick. Traumhafte Kykladenidylle und Postkartenmotive an jeder Ecke.

Nach dem verheerenden Erdbeben 1956 war Oia ein Trümmerhaufen, Viele Menschen gingen nach Athen oder ins Ausland. Die Stadt war eines großen Wirtschaftszentren von Mehr all vier fünftel der Männer fuhren zur See. Heute ist der Reichtum durch den Tourismus zurückgekehrt, und die meisten Häuser sind geschmackvoll restauriert.

Oia blickt auf eine lange Geschichte als Reeder- und Seefahrerstadt zurück. Seit dem Ende der siebziger Jahre gibt es das Marinemuseum. In einer modernen Stadtvilla neben dem Rathaus kann man dort diverse Schiffsutensilien, zahlreiche historische Modelle, Fotos und Diplome betrachten. Die Kirche Panagia, die Hauptkirche von Oia, liegt direkt an der Platia vor der Kraterrandgasse. Sämtliche Wände wurden in jüngerer Zeit mit bunten Fresken bemalt. Von den Ruinen des Lontza-Kastell bieten sich grandiose Blicke auf die Stadt und die rote Kraterwand. Hier befindet sich einer der am häufigsten frequentierten Fotografierstandorte der Insel!

Pyrgos

Die Stadt war die ehemalige Inselhauptstadt zur Zeit der Piratengefahr. Pyrgos ist ein extrem verwinkeltes Hangdorf mit Treppen. Gassen und Kirchen. Im oberen Bereich sieht man Reste einer Befestigungsanlage, und er ist mit 360 Metern ü.d.M. der höchstgelegene Orl im Zentrum des Eilands mit einem Traumblick über die Inselwelt. Als die Bewohner des nahen Alt-Thira wegen eines Erdbebens in der Antike ihre Stadt verlassen mussten., siedelten sie sich hier an. Pyrgos ist damit der älteste noch bewohnte Ort der Insel. Er liegt auf dem nordwestlichen Arm des Profitis-llias-Massives. Leider blieb auch dieser Ort von dem verheerenden Erde beben 1956 nicht verschont. Teile des Kastros und seiner Kirchen wurden stark beschädigt. Trotzdem ist das Örtchen absolut sehenswert und noch nicht so stark touristisch geprägt wie die Hauptstadt.

Kastro

Das historische Pyrgos bestand nur aus dem Kastrobezirk. Der Ort zählt zu den fünf Kastellen auf Santorin, die in Folge des vierten Kreuzzugs nach 1207 errichtet wurden, Damals fielen die Kykladen gerade an die Venezianer. "Pyrgos" und "Kastro" können synonym für das deutsche Wurt "Burg" gebraucht werden. Pyrgos lag zu Verteidigungszwecken besonders günstig. Das Ikonenmuseum befindet sich im Kastro-Bezirk, in der ehemafigen Kirche Agia Triada. Das offiziell "Sammlung von Ikonen und liturgischen Objekten" genannte kleine Einraum-Museum zeigt wertvolle Objekte, u.a. die Christios-lkone aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Weinkellerei Santo liegt außerhalb von Pyrgos an der Kreuzung Richtung Thira in einem 1992 burgähnlich errichteten Haus hoch oben am Kraterrand und ist nicht zu übersehen. Um die Ortschaft Santo herum werden ca. 65 % der gesamten Weinproduktion Santorins bestritten. Neben den insgesamt 18 Weinsorten, die hier angebaut werden, kreiert man auch gerne völlig neue, untypische Weine wie zum Beispiel den Retsina "Santo". Der traditionellste weiße Tropfen der Iniel ist immer noch der "Santorini Nikteri".

Essen und Trinken

Nea Kameni & Palea Kameni

Die Inseln der Caldera liegen gegenüber der halbkreisförmig gebogenen Westküste Santorins und sind schwarz wie Pech, eine erstarrte urweltliche Formenvielfalt. Der Spaziergang führt durch Steinwüsten und zwischen Kraterlöchern hindurch über die wollig unbewohnten Eilande. Beide Inseln sind nur etwa fünf Quadratkilometer groß und per Boot mit der Hauptinsel verbunden.

Die Küche der Kykladen ist traditionell einfach. Aufgrund der kargen Agrarstruktur waren die Zutaten von jeher beschränkt: einige Gemüsesorten, etwas Fleisch und Fisch, dazu eine äußerst sparsame Verwendung von Gewürzen. Trotzdem hat jede Insel, so auch Santorin, eigene kulinarische Traditionen, Vielfältig ist vor allem das Angebot an Vorspeisen und interessanten Gerichten aus dem Backofen. Durch den Tourismus hat sich allerdings auf Santorin sehr viel verändert. Die allgemeine griechische Küche mit ihrer typischen "Souvlaki-Moussaka-Tsatsiki"-Melange überdeckt in der Saison meist die speziellen Eigenarten der Insel.

Vor der abendlichen Hauptmahlzeit gehen die Griechen gerne in ein Café. Vor allem zum Ouzo werden dort Appetithappen serviert: Pistazien, Mandelkerne, Käsewürfel, Tomaten- und Gurkenscheiben, Scampi, Kalamares, Muscheln, Schnecken und Melone. Fleisch wird praktisch vollständig aus Athen importiert. Sehr lecker sind die diversen Gerichte im Tontopf, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen.

Hier einige typische Speisen:

Bekri Meze: scharf gewürzte Fleischstückchen
Jouvetzi: kleine spiralförrmge Nudeln mit Kalb- oder Hammelfleisch im Tontopf gegart
Kleftiko: Rind- oder Hammelfleisch, mit Kartoffeln und Gemüse
Kokkinisto: geschmortes Rindfleisch aus dem Backofen
Makaronia kima: Auflauf aus Auberginen, Hackfleisch und Kartoffeln
Barbounia: Rotbarben, verbreiteter und sehr geschätzter Speisefisch
Kakavia: Fischsuppe

Die Weine der Vulkaninsel sind einzigartig in Griechenland und Europa. Sie sind absolut eigen in ihrer Art. sowohl im Geschmack als auch bezüglich Anbau, Verarbeitung und Lagerung. Die bekanntesten sind der Nikteri {berühmtester Weißwein der Insel, meist trocken), Brousko (weit verbreiteter herber Rotwein) und Visanto (süßer Aperitifwein, weiß rosé oder rot).

Restaurant Empfehlungen

Selini: in Fira, lokale und internationale Küche
1900: in Oia, internationale Küche
Pyrgos: in Pyrgos, griechische Küche

Shopping

Auf Santorin findet man eine Menge hübscher und teilweise authentischer Stücke, die sich gut als Mitbringsel oder zur Erinnerung eignen. Besonders Ton-, Keramik- und Glasprodukte werden in guter Qualität gefertigt. Weiterhin gibt es aus einheimischer Produktion hin und wieder auch schöne Stickereien und Häkelarbeiten. Bunte Ikonenmalereien, Schmuck von Athener Juwelieren und blank polierte Kopien der berühmten antiken Kyklademidole das Angebot,

In der Hauptstadt Thira findet man eine große Anzahl an Geschäften.

Öffnungszeiten: taglich von 09:00 - Mitternacht.

Unser Shopping-Tipp in Thira

ZOE Gallery, gelegen am oberen Ende der Treppe zur Altstadt in der Nähe des Theoxenia Hotels, Schmuck

Von A nach B

Taxis

Taxis stehen an der Anlegestege nicht zur Verfügung, da man sich nur per Seilbahn oder auf dem Rücken eines Esels oder Maultieres in die hoch gelegene Stadt begeben kann.

Busse

Von der Hauptbusstation in Thira erreicht man alle umliegenden Orte. Da die Busse meistens überfüllt sind, eignen sie sich nur bedingt für Tour.

Mietwagen

Von der Anmietung eines Mietwagens wird abgeraten, da die Straßen sehr eng sind und ein recht starker Verkehr herrscht. Wer es dennoch versuchen möchte:
SIXT: in Fira, Tel.: 228 602 38 80

Allgemeine Informationen

Notfallnummern

Polizei: Tel. 100
Erste Hilfe: Tel. 166

Touristen-Information

Es gibt keine authorisierte Touristen Information in Thira.

Postamt

Das Postamt befindet sich im Zentrum der Stadt.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00-14:00 Uhr.

Auslandsgespräche

Telefonieren ist von vielen öffentlichen Kartentetefonen problemlos in alle Welt möglich. Die hübschen OTE-Telefonkarten mit Fotografien aus ganz Griechenland erhält man in vielen Läden und Kiosken sowie Postämtern und OTE-Büros.

Thema Geld

Der Euro wird in Griechenland „EYP" geschrieben und „Efro" ausgesprochen. Als Unterwährung wurde nicht Cent - wie ansonsten überall im Gebiet der Währungsunion - eingeführt, sondern die griechische Einheit Lepta wieder belebt.

EC-Geldautomalen gibt es bei allen Banken in Thira. Auch Kreditkarten werden in größeren Geschäften und Restaurants zunehmend akzeptiert.

Öffnungszeiten der Banken: Montag bis Donnerstag von 08:00-14:00 Uhr, Freitag von 08:00-13:30 Uhr, an Wochenenden geschlossen.

Baden & Strände

Die eigentlichen Badeorte liegen an der Ostküste. Hauptbadeort und Stützpunkt des Pauschaltourismus ist Kamari. dessen über zwel Kilometer langer schwarzer Lavastrand von unzähligen Hotels, Tavernen und Bars gesäumt ist Ein zweiter Badeort ist Perissa, eine reine Sommersiedlung mit vielen Hotels. An allen Stränden kann man Sonnenschirme und Liegen mieten. Auch diverse Wassersportmöglichkeiten bestehen gegen Gebühr.

Historischer Rückblick

Schon 3000 v. Chr. (Kykladenkultur) war Santorin von den Karern bewohnt; um 19OO v. Chr. ließen sich frühgriechische Archäer nieder. Die Ausgrabungen bei Akrotiri belegen eine hohe Blüte in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr.; die Insel stand in Verbindung mit dem minoischen Kreta, dennoch entwickelte sich eine eigenständige Kultur.

Das goldene Zeitalter endete mit der Explosion des Vulkans von Santorin um 1628 v. Chr.; der Archäologe Spyridon Marinatos, der Akrotiri ausgegraben hat, glaubte, dass diese Katastrophe mit dem Untergang des legendären Atlantis identisch sei. Nach dem Vulkanausbruch blieb die Insel ein halbes Jahrtausend unbewohnt. Erst zu Beginn des 1. Jahrtausend v. Chr. wurde sie von Kreta aus neu besiedelt; minoisch-dorische Einwanderer ließen sich südöstlich des Berges Profitis Ilias nieder. Ihr König Grinos gründete 630 v. Chr. die nord-afrikanische Kolonie Kyrene, die größte Kolonie in Afrika überhaupt. Eine gewisse Blüte gab es noch unter den ägyptischen Ptolemäern, die hier einen Stützpunkt unterhielten Dann wurde die Insel römisch. Im 4. Jahrhundert n. Chr. Sitz des Bischofs, gehörte sie ab dem 6. Jahrhundert zur Diözese Rhodos. 1207, im Zusammenhang mit dem 4. Kreuzzug, eroberte der Venezianer Marco Sanudo, später Herzog von Naxos, die Insel, die nun Santorin genannt wurde.

1537 wurde sie von Chaireddin Barbarossa erobert, jedoch erst 1579 osmanisch. Am griechischen Freiheitskampf beteiligte sich Santorin mit eigenen Schiffen und schloss sich 1834 dem Königreich Griechenland an. Der Vulkanismus blieb auch in späteren Zeiten eine Gefahr. (Wichtige Ausbrüche 197 v. Chr., 1650, 1707, 1712, 1870, 1925, 1950.) 1956 zerstörte ein Erdbeben die Orte Thira und Oia.

HELPHinweis:
Die Angaben in diesem Hafenführer wurden sorgfältig zusammengetragen und geprüft. Aber die Zeit kann Veränderungen bringen. Sollte eine Aktualisierung notwendig sein oder möchten Sie uns eigene Informationen zukommen lassen, dann schreiben Sie bitte an:
AIDA Cruises
Shore Operations
Am Strande 3d
18055 Rostock

go_forward.gif Unser Tag auf Santorin!

Revision 32010.10.07 - SvenSevke

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Thira, Santorin

Kurzinfo

(Auszug aus dem Bord-Flyer der AIDAdiva):
Selbst eingefleischten Weltenbummlern stockt bei der Schiffseinfahrt in die Bucht von Santorin der Atem. Kristallblaues Wasser und blitzweiße Häuser bestimmen das Bild dieser typisch griechischen Traumkulisse. Immer wieder lugt eine Kapelle mit typisch blauen Kuppeln hervor. Das Geschäftszentrum der Hauptstadt Thira ist ein Gewirr aus "Eselsgassen", die gerade breit genug sind, um mit einem beladenen Esel hindurch zu kommen. Bis heute gibt es keinen Autoverkehr in der Innenstadt. Zu Fuß kann man durch die Gässchen bummeln und Kunsthandwerk betrachten. Von Thira aus führt der berühmte Eselspfad mit seinen 587 Stufen zum alten Hafen. Dieser ist aus der Luft gut zu sehen. Per Seilbahn kann man Santorin aus der Luft erleben.

(Auszug aus den Hafeninfos der AIDAdiva):

Auf den ersten Blick

Santorin (Thira die Wilde) war einstmals eine kreisförmige Insel, die Strongyle, die Runde und später Kailiste, die Schönste hieß. Vor 3600 Jahren explodierte ihr gewaltiger Vulkan und hinterließ rund um den ausgesprengten Kraterkessel, die 400 Meter tiefe Caldera. So nennt man die bizarren Kraterrandreste, die das sichelförmige Santorin, die Insel Thirasia und das winzige Aspronisi biiden, Santorin ist die südlichste der großen Kykladeninseln mit einer Fläche von 72 km2 und 566 Metern Höhe ü.d.M. Auf ihr leben ca. 10.500 Menschen. Die schwarzen Lavainseln Kameni (übers.: die Verbrannten), wurden erst durch spätere unterseeische Vulkantätigkeit aus dem Meer gehoben. Ein schweres Erdbeben im Jahre 1956 zerstörte in wenigen Sekunden die Orte entlang der Steilküste.

Die Einfahrt mit dem Schiff in den riesigen, tiefblauen, fast geschlossenen Vulkankratersee, an dessen Rand weiße Häuser kleben, ist ein mehr als eindrückliches Erlebnis. Der Hauptverkehrshafen Athinios. Endstation der Kykladenfähren, ist ein kleines Dorf. Zur Reede gelangt man über die ziemlich abenteuerlich wirkende Serpentinenstraße in 300 Metern Höhe entweder auf Eselsrücken oder mit der bequemen Kabinenbahn. Die Ausblicke von den am schroffen Kraterrand "klebenden" Bars, Tavernen und Hotels sind einfach Atem beraubend.

Wind gehört zu den Kykladen wie Sonne und Meer. Der trockene und kühlende Nordwind heißt "Meltemi" und weht stetig zwischen Juni und September. Er setzt meist am späten Vormittag ein und steigert sich im Laufe des Tages bis auf Windstärke 5-6. manchmal auch bis Windstärke 8.

Die Griechen haben ein besonderes Talent, Frömmigkeit und Vergnügen zu verbinden. Der griechische Alltag ist über das ganze Jahr hinweg durch zahlreiche Namenstage der Heiligen und andere religiöse Feste unterbrochen. Das höchste Fest der orthodoxen Kirche ist Ostern, dem eine 40 Tage dauernde Fastenzeit vorangeht. 98% der Bevölkerung ist griechisch-orthodox und ca. 2% römisch-katholisch.

Sehenswürdigkeiten auf der Insel

Inselhauptstad Thira

Thira präsentiert steh als weißes Häusermeer an der Abbruchkante des Kraters, ein autofreies Labyrinth von Gassen mit Shops, Restaurants. Cafés und sündhaft teuren Hotels, Über den fast senkrechten, bis zu 360 Meter hoch aufsteigen Felswänden aus schwarzem Basalt, rotem Tuff- und gelbem Bimsstein leuchten die weißen Häuser und blauen Kirchenkuppeln. Im oberen Bereich ist der Ort noch verhältnismäßig überschaubar, am schwarzen Kraterhang dann aber ein wahrer Irrgarten von Terrassen, Wänden und Kirchenmauern. Thira wurde ursprünglich 1806 von ehemaligen Bewohnern des Skaros-Felsens bei Imerovigli weiter nördlich gegründet, Nach dem schweren Erdbeben von 1956 baute man die Stadt mit Behutsamkeit und touristischem Weitblick wieder auf. Kein überdimensionaler Neubau stört die Harmonie der Zuckergusskomposition.

Thira ist mit den benachbarten Orten am Steilhang, Firostefani und Imerovigli, dem höchsten Inseldorf (330 Meter) fast zusammengewachsen. Wer den Trubel in Thira scheut, kommt hier auf seine Kosten. Auf Santorin sind wohl die schönsten Hotels aller Kykladeninseln zu finden.

Zentrum & Kraterrand

Sehenswert sind auf jeden Fall das Zentrum und der Kraterrand mit den kleinen Basarständen, Die orthodoxe Kirche Mitropolis (Maria Lichtmess) gilt als architektonischer Blickfang. Beeindruckend ist auch das Innenleben mit dem riesigem Kristallleuchter und farbenfrohen Fresken des einheimischen Malers Christoforos Assimis.

Kato Fira

Unterhalb des Hotel Atlantas kann man ein Stück den Hang hinuntersteiqen bis zur weißen Kapelle Agios Minas, dann rechts die Odos Agio Mina parallel zum Kraterrand entlang. Hier trifft man auf die blendend weiße *Kirche Agios lannis. Mit den dunklen Steinkanten unterhalb der Kuppel ist sie eine der fotogensten Kirchen der Insel. Die Seilbahn, das Alpen erprobte Fabrikat aus Vorarlberg, wurde Anfang der achtziger Jahre der Stadt gestiftet,

Empfehlenswert sind auch die vielen Museen in der Hauptstadt: das Prähistorische Museum, das Archäologische Museum, das Museum Megären Ghizi, das Petros-M-Nomikos-Konferenzzentrum oder das Folklore-Museum.

Oia

Der frühere Seefahrerort wurde an der äußersten Nordspitze auf den Kraterrand und tief den Hang hinunter gebaut. Ein faszinierendes Labyrinth aus Treppengässchen, Flachhäusern, Runddächern und Kirchenkuppeln, dazwischen sind alte Höhlen-Wohnungen in den weichen Bimsstein gegraben. Obwohl die meisten Häuser nicht älter als dreißig Jahre sind, stört kaum Modernes die Szenerie bzw. den Blick. Traumhafte Kykladenidylle und Postkartenmotive an jeder Ecke.

Nach dem verheerenden Erdbeben 1956 war Oia ein Trümmerhaufen, Viele Menschen gingen nach Athen oder ins Ausland. Die Stadt war eines großen Wirtschaftszentren von Mehr all vier fünftel der Männer fuhren zur See. Heute ist der Reichtum durch den Tourismus zurückgekehrt, und die meisten Häuser sind geschmackvoll restauriert.

Oia blickt auf eine lange Geschichte als Reeder- und Seefahrerstadt zurück. Seit dem Ende der siebziger Jahre gibt es das Marinemuseum. In einer modernen Stadtvilla neben dem Rathaus kann man dort diverse Schiffsutensilien, zahlreiche historische Modelle, Fotos und Diplome betrachten. Die Kirche Panagia, die Hauptkirche von Oia, liegt direkt an der Platia vor der Kraterrandgasse. Sämtliche Wände wurden in jüngerer Zeit mit bunten Fresken bemalt. Von den Ruinen des Lontza-Kastell bieten sich grandiose Blicke auf die Stadt und die rote Kraterwand. Hier befindet sich einer der am häufigsten frequentierten Fotografierstandorte der Insel!

Pyrgos

Die Stadt war die ehemalige Inselhauptstadt zur Zeit der Piratengefahr. Pyrgos ist ein extrem verwinkeltes Hangdorf mit Treppen. Gassen und Kirchen. Im oberen Bereich sieht man Reste einer Befestigungsanlage, und er ist mit 360 Metern ü.d.M. der höchstgelegene Orl im Zentrum des Eilands mit einem Traumblick über die Inselwelt. Als die Bewohner des nahen Alt-Thira wegen eines Erdbebens in der Antike ihre Stadt verlassen mussten., siedelten sie sich hier an. Pyrgos ist damit der älteste noch bewohnte Ort der Insel. Er liegt auf dem nordwestlichen Arm des Profitis-llias-Massives. Leider blieb auch dieser Ort von dem verheerenden Erde beben 1956 nicht verschont. Teile des Kastros und seiner Kirchen wurden stark beschädigt. Trotzdem ist das Örtchen absolut sehenswert und noch nicht so stark touristisch geprägt wie die Hauptstadt.

Kastro

Das historische Pyrgos bestand nur aus dem Kastrobezirk. Der Ort zählt zu den fünf Kastellen auf Santorin, die in Folge des vierten Kreuzzugs nach 1207 errichtet wurden, Damals fielen die Kykladen gerade an die Venezianer. "Pyrgos" und "Kastro" können synonym für das deutsche Wurt "Burg" gebraucht werden. Pyrgos lag zu Verteidigungszwecken besonders günstig. Das Ikonenmuseum befindet sich im Kastro-Bezirk, in der ehemafigen Kirche Agia Triada. Das offiziell "Sammlung von Ikonen und liturgischen Objekten" genannte kleine Einraum-Museum zeigt wertvolle Objekte, u.a. die Christios-lkone aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Weinkellerei Santo liegt außerhalb von Pyrgos an der Kreuzung Richtung Thira in einem 1992 burgähnlich errichteten Haus hoch oben am Kraterrand und ist nicht zu übersehen. Um die Ortschaft Santo herum werden ca. 65 % der gesamten Weinproduktion Santorins bestritten. Neben den insgesamt 18 Weinsorten, die hier angebaut werden, kreiert man auch gerne völlig neue, untypische Weine wie zum Beispiel den Retsina "Santo". Der traditionellste weiße Tropfen der Iniel ist immer noch der "Santorini Nikteri".

Essen und Trinken

Nea Kameni & Palea Kameni

Die Inseln der Caldera liegen gegenüber der halbkreisförmig gebogenen Westküste Santorins und sind schwarz wie Pech, eine erstarrte urweltliche Formenvielfalt. Der Spaziergang führt durch Steinwüsten und zwischen Kraterlöchern hindurch über die wollig unbewohnten Eilande. Beide Inseln sind nur etwa fünf Quadratkilometer groß und per Boot mit der Hauptinsel verbunden.

Die Küche der Kykladen ist traditionell einfach. Aufgrund der kargen Agrarstruktur waren die Zutaten von jeher beschränkt: einige Gemüsesorten, etwas Fleisch und Fisch, dazu eine äußerst sparsame Verwendung von Gewürzen. Trotzdem hat jede Insel, so auch Santorin, eigene kulinarische Traditionen, Vielfältig ist vor allem das Angebot an Vorspeisen und interessanten Gerichten aus dem Backofen. Durch den Tourismus hat sich allerdings auf Santorin sehr viel verändert. Die allgemeine griechische Küche mit ihrer typischen "Souvlaki-Moussaka-Tsatsiki"-Melange überdeckt in der Saison meist die speziellen Eigenarten der Insel.

Vor der abendlichen Hauptmahlzeit gehen die Griechen gerne in ein Café. Vor allem zum Ouzo werden dort Appetithappen serviert: Pistazien, Mandelkerne, Käsewürfel, Tomaten- und Gurkenscheiben, Scampi, Kalamares, Muscheln, Schnecken und Melone. Fleisch wird praktisch vollständig aus Athen importiert. Sehr lecker sind die diversen Gerichte im Tontopf, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen.

Hier einige typische Speisen:

Bekri Meze: scharf gewürzte Fleischstückchen
Jouvetzi: kleine spiralförrmge Nudeln mit Kalb- oder Hammelfleisch im Tontopf gegart
Kleftiko: Rind- oder Hammelfleisch, mit Kartoffeln und Gemüse
Kokkinisto: geschmortes Rindfleisch aus dem Backofen
Makaronia kima: Auflauf aus Auberginen, Hackfleisch und Kartoffeln
Barbounia: Rotbarben, verbreiteter und sehr geschätzter Speisefisch
Kakavia: Fischsuppe

Die Weine der Vulkaninsel sind einzigartig in Griechenland und Europa. Sie sind absolut eigen in ihrer Art. sowohl im Geschmack als auch bezüglich Anbau, Verarbeitung und Lagerung. Die bekanntesten sind der Nikteri {berühmtester Weißwein der Insel, meist trocken), Brousko (weit verbreiteter herber Rotwein) und Visanto (süßer Aperitifwein, weiß rosé oder rot).

Restaurant Empfehlungen

Selini: in Fira, lokale und internationale Küche
1900: in Oia, internationale Küche
Pyrgos: in Pyrgos, griechische Küche

Shopping

Auf Santorin findet man eine Menge hübscher und teilweise authentischer Stücke, die sich gut als Mitbringsel oder zur Erinnerung eignen. Besonders Ton-, Keramik- und Glasprodukte werden in guter Qualität gefertigt. Weiterhin gibt es aus einheimischer Produktion hin und wieder auch schöne Stickereien und Häkelarbeiten. Bunte Ikonenmalereien, Schmuck von Athener Juwelieren und blank polierte Kopien der berühmten antiken Kyklademidole das Angebot,

In der Hauptstadt Thira findet man eine große Anzahl an Geschäften.

Öffnungszeiten: taglich von 09:00 - Mitternacht.

Unser Shopping-Tipp in Thira

ZOE Gallery, gelegen am oberen Ende der Treppe zur Altstadt in der Nähe des Theoxenia Hotels, Schmuck

Von A nach B

Taxis

Taxis stehen an der Anlegestege nicht zur Verfügung, da man sich nur per Seilbahn oder auf dem Rücken eines Esels oder Maultieres in die hoch gelegene Stadt begeben kann.

Busse

Von der Hauptbusstation in Thira erreicht man alle umliegenden Orte. Da die Busse meistens überfüllt sind, eignen sie sich nur bedingt für Tour.

Mietwagen

Von der Anmietung eines Mietwagens wird abgeraten, da die Straßen sehr eng sind und ein recht starker Verkehr herrscht. Wer es dennoch versuchen möchte:
SIXT: in Fira, Tel.: 228 602 38 80

Allgemeine Informationen

Notfallnummern

Polizei: Tel. 100
Erste Hilfe: Tel. 166

Touristen-Information

Es gibt keine authorisierte Touristen Information in Thira.

Postamt

Das Postamt befindet sich im Zentrum der Stadt.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00-14:00 Uhr.

Auslandsgespräche

Telefonieren ist von vielen öffentlichen Kartentetefonen problemlos in alle Welt möglich. Die hübschen OTE-Telefonkarten mit Fotografien aus ganz Griechenland erhält man in vielen Läden und Kiosken sowie Postämtern und OTE-Büros.

Thema Geld

Der Euro wird in Griechenland „EYP" geschrieben und „Efro" ausgesprochen. Als Unterwährung wurde nicht Cent - wie ansonsten überall im Gebiet der Währungsunion - eingeführt, sondern die griechische Einheit Lepta wieder belebt.

EC-Geldautomalen gibt es bei allen Banken in Thira. Auch Kreditkarten werden in größeren Geschäften und Restaurants zunehmend akzeptiert.

Öffnungszeiten der Banken: Montag bis Donnerstag von 08:00-14:00 Uhr, Freitag von 08:00-13:30 Uhr, an Wochenenden geschlossen.

Baden & Strände

Die eigentlichen Badeorte liegen an der Ostküste. Hauptbadeort und Stützpunkt des Pauschaltourismus ist Kamari. dessen über zwel Kilometer langer schwarzer Lavastrand von unzähligen Hotels, Tavernen und Bars gesäumt ist Ein zweiter Badeort ist Perissa, eine reine Sommersiedlung mit vielen Hotels. An allen Stränden kann man Sonnenschirme und Liegen mieten. Auch diverse Wassersportmöglichkeiten bestehen gegen Gebühr.

Historischer Rückblick

Schon 3000 v. Chr. (Kykladenkultur) war Santorin von den Karern bewohnt; um 19OO v. Chr. ließen sich frühgriechische Archäer nieder. Die Ausgrabungen bei Akrotiri belegen eine hohe Blüte in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr.; die Insel stand in Verbindung mit dem minoischen Kreta, dennoch entwickelte sich eine eigenständige Kultur.

Das goldene Zeitalter endete mit der Explosion des Vulkans von Santorin um 1628 v. Chr.; der Archäologe Spyridon Marinatos, der Akrotiri ausgegraben hat, glaubte, dass diese Katastrophe mit dem Untergang des legendären Atlantis identisch sei. Nach dem Vulkanausbruch blieb die Insel ein halbes Jahrtausend unbewohnt. Erst zu Beginn des 1. Jahrtausend v. Chr. wurde sie von Kreta aus neu besiedelt; minoisch-dorische Einwanderer ließen sich südöstlich des Berges Profitis Ilias nieder. Ihr König Grinos gründete 630 v. Chr. die nord-afrikanische Kolonie Kyrene, die größte Kolonie in Afrika überhaupt. Eine gewisse Blüte gab es noch unter den ägyptischen Ptolemäern, die hier einen Stützpunkt unterhielten Dann wurde die Insel römisch. Im 4. Jahrhundert n. Chr. Sitz des Bischofs, gehörte sie ab dem 6. Jahrhundert zur Diözese Rhodos. 1207, im Zusammenhang mit dem 4. Kreuzzug, eroberte der Venezianer Marco Sanudo, später Herzog von Naxos, die Insel, die nun Santorin genannt wurde.

1537 wurde sie von Chaireddin Barbarossa erobert, jedoch erst 1579 osmanisch. Am griechischen Freiheitskampf beteiligte sich Santorin mit eigenen Schiffen und schloss sich 1834 dem Königreich Griechenland an. Der Vulkanismus blieb auch in späteren Zeiten eine Gefahr. (Wichtige Ausbrüche 197 v. Chr., 1650, 1707, 1712, 1870, 1925, 1950.) 1956 zerstörte ein Erdbeben die Orte Thira und Oia.

HELPHinweis:
Die Angaben in diesem Hafenführer wurden sorgfältig zusammengetragen und geprüft. Aber die Zeit kann Veränderungen bringen. Sollte eine Aktualisierung notwendig sein oder möchten Sie uns eigene Informationen zukommen lassen, dann schreiben Sie bitte an:
AIDA Cruises
Shore Operations
Am Strande 3d
18055 Rostock

go_forward.gif Unser Tag auf Santorin!

Revision 22010.10.07 - SvenSevke

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Thira, Santorin

Kurzinfo

(Auszug aus dem Bord-Flyer der AIDAdiva):
Selbst eingefleischten Weltenbummlern stockt bei der Schiffseinfahrt in die Bucht von Santorin der Atem. Kristallblaues Wasser und blitzweiße Häuser bestimmen das Bild dieser typisch griechischen Traumkulisse. Immer wieder lugt eine Kapelle mit typisch blauen Kuppeln hervor. Das Geschäftszentrum der Hauptstadt Thira ist ein Gewirr aus "Eselsgassen", die gerade breit genug sind, um mit einem beladenen Esel hindurch zu kommen. Bis heute gibt es keinen Autoverkehr in der Innenstadt. Zu Fuß kann man durch die Gässchen bummeln und Kunsthandwerk betrachten. Von Thira aus führt der berühmte Eselspfad mit seinen 587 Stufen zum alten Hafen. Dieser ist aus der Luft gut zu sehen. Per Seilbahn kann man Santorin aus der Luft erleben.

(Auszug aus den Hafeninfos der AIDAdiva):

Auf den ersten Blick

Santorin (Thira die Wilde) war einstmals eine kreisförmige Insel, die Strongyle, die Runde und später Kailiste, die Schönste hieß. Vor 3600 Jahren explodierte ihr gewaltiger Vulkan und hinterließ rund um den ausgesprengten Kraterkessel, die 400 Meter tiefe Caldera. So nennt man die bizarren Kraterrandreste, die das sichelförmige Santorin, die Insel Thirasia und das winzige Aspronisi biiden, Santorin ist die südlichste der großen Kykladeninseln mit einer Fläche von 72 km2 und 566 Metern Höhe ü.d.M. Auf ihr leben ca. 10.500 Menschen. Die schwarzen Lavainseln Kameni (übers.: die Verbrannten), wurden erst durch spätere unterseeische Vulkantätigkeit aus dem Meer gehoben. Ein schweres Erdbeben im Jahre 1956 zerstörte in wenigen Sekunden die Orte entlang der Steilküste.

Die Einfahrt mit dem Schiff in den riesigen, tiefblauen, fast geschlossenen Vulkankratersee, an dessen Rand weiße Häuser kleben, ist ein mehr als eindrückliches Erlebnis. Der Hauptverkehrshafen Athinios. Endstation der Kykladenfähren, ist ein kleines Dorf. Zur Reede gelangt man über die ziemlich abenteuerlich wirkende Serpentinenstraße in 300 Metern Höhe entweder auf Eselsrücken oder mit der bequemen Kabinenbahn. Die Ausblicke von den am schroffen Kraterrand "klebenden" Bars, Tavernen und Hotels sind einfach Atem beraubend.

Wind gehört zu den Kykladen wie Sonne und Meer. Der trockene und kühlende Nordwind heißt "Meltemi" und weht stetig zwischen Juni und September. Er setzt meist am späten Vormittag ein und steigert sich im Laufe des Tages bis auf Windstärke 5-6. manchmal auch bis Windstärke 8.

Die Griechen haben ein besonderes Talent, Frömmigkeit und Vergnügen zu verbinden. Der griechische Alltag ist über das ganze Jahr hinweg durch zahlreiche Namenstage der Heiligen und andere religiöse Feste unterbrochen. Das höchste Fest der orthodoxen Kirche ist Ostern, dem eine 40 Tage dauernde Fastenzeit vorangeht. 98% der Bevölkerung ist griechisch-orthodox und ca. 2% römisch-katholisch.

Sehenswürdigkeiten auf der Insel

Inselhauptstad Thira

Thira präsentiert steh als weißes Häusermeer an der Abbruchkante des Kraters, ein autofreies Labyrinth von Gassen mit Shops, Restaurants. Cafés und sündhaft teuren Hotels, Über den fast senkrechten, bis zu 360 Meter hoch aufsteigen Felswänden aus schwarzem Basalt, rotem Tuff- und gelbem Bimsstein leuchten die weißen Häuser und blauen Kirchenkuppeln. Im oberen Bereich ist der Ort noch verhältnismäßig überschaubar, am schwarzen Kraterhang dann aber ein wahrer Irrgarten von Terrassen, Wänden und Kirchenmauern. Thira wurde ursprünglich 1806 von ehemaligen Bewohnern des Skaros-Felsens bei Imerovigli weiter nördlich gegründet, Nach dem schweren Erdbeben von 1956 baute man die Stadt mit Behutsamkeit und touristischem Weitblick wieder auf. Kein überdimensionaler Neubau stört die Harmonie der Zuckergusskomposition.

Thira ist mit den benachbarten Orten am Steilhang, Firostefani und Imerovigli, dem höchsten Inseldorf (330 Meter) fast zusammengewachsen. Wer den Trubel in Thira scheut, kommt hier auf seine Kosten. Auf Santorin sind wohl die schönsten Hotels aller Kykladeninseln zu finden.

Zentrum & Kraterrand

Sehenswert sind auf jeden Fall das Zentrum und der Kraterrand mit den kleinen Basarständen, Die orthodoxe Kirche Mitropolis (Maria Lichtmess) gilt als architektonischer Blickfang. Beeindruckend ist auch das Innenleben mit dem riesigem Kristallleuchter und farbenfrohen Fresken des einheimischen Malers Christoforos Assimis.

Kato Fira

Unterhalb des Hotel Atlantas kann man ein Stück den Hang hinuntersteiqen bis zur weißen Kapelle Agios Minas, dann rechts die Odos Agio Mina parallel zum Kraterrand entlang. Hier trifft man auf die blendend weiße *Kirche Agios lannis. Mit den dunklen Steinkanten unterhalb der Kuppel ist sie eine der fotogensten Kirchen der Insel. Die Seilbahn, das Alpen erprobte Fabrikat aus Vorarlberg, wurde Anfang der achtziger Jahre der Stadt gestiftet,

Empfehlenswert sind auch die vielen Museen in der Hauptstadt: das Prähistorische Museum, das Archäologische Museum, das Museum Megären Ghizi, das Petros-M-Nomikos-Konferenzzentrum oder das Folklore-Museum.

Oia

Der frühere Seefahrerort wurde an der äußersten Nordspitze auf den Kraterrand und tief den Hang hinunter gebaut. Ein faszinierendes Labyrinth aus Treppengässchen, Flachhäusern, Runddächern und Kirchenkuppeln, dazwischen sind alte Höhlen-Wohnungen in den weichen Bimsstein gegraben. Obwohl die meisten Häuser nicht älter als dreißig Jahre sind, stört kaum Modernes die Szenerie bzw. den Blick. Traumhafte Kykladenidylle und Postkartenmotive an jeder Ecke.

Nach dem verheerenden Erdbeben 1956 war Oia ein Trümmerhaufen, Viele Menschen gingen nach Athen oder ins Ausland. Die Stadt war eines großen Wirtschaftszentren von Mehr all vier fünftel der Männer fuhren zur See. Heute ist der Reichtum durch den Tourismus zurückgekehrt, und die meisten Häuser sind geschmackvoll restauriert.

Oia blickt auf eine lange Geschichte als Reeder- und Seefahrerstadt zurück. Seit dem Ende der siebziger Jahre gibt es das Marinemuseum. In einer modernen Stadtvilla neben dem Rathaus kann man dort diverse Schiffsutensilien, zahlreiche historische Modelle, Fotos und Diplome betrachten. Die Kirche Panagia, die Hauptkirche von Oia, liegt direkt an der Platia vor der Kraterrandgasse. Sämtliche Wände wurden in jüngerer Zeit mit bunten Fresken bemalt. Von den Ruinen des Lontza-Kastell bieten sich grandiose Blicke auf die Stadt und die rote Kraterwand. Hier befindet sich einer der am häufigsten frequentierten Fotografierstandorte der Insel!

Pyrgos

Die Stadt war die ehemalige Inselhauptstadt zur Zeit der Piratengefahr. Pyrgos ist ein extrem verwinkeltes Hangdorf mit Treppen. Gassen und Kirchen. Im oberen Bereich sieht man Reste einer Befestigungsanlage, und er ist mit 360 Metern ü.d.M. der höchstgelegene Orl im Zentrum des Eilands mit einem Traumblick über die Inselwelt. Als die Bewohner des nahen Alt-Thira wegen eines Erdbebens in der Antike ihre Stadt verlassen mussten., siedelten sie sich hier an. Pyrgos ist damit der älteste noch bewohnte Ort der Insel. Er liegt auf dem nordwestlichen Arm des Profitis-llias-Massives. Leider blieb auch dieser Ort von dem verheerenden Erde beben 1956 nicht verschont. Teile des Kastros und seiner Kirchen wurden stark beschädigt. Trotzdem ist das Örtchen absolut sehenswert und noch nicht so stark touristisch geprägt wie die Hauptstadt.

Kastro

Das historische Pyrgos bestand nur aus dem Kastrobezirk. Der Ort zählt zu den fünf Kastellen auf Santorin, die in Folge des vierten Kreuzzugs nach 1207 errichtet wurden, Damals fielen die Kykladen gerade an die Venezianer. "Pyrgos" und "Kastro" können synonym für das deutsche Wurt "Burg" gebraucht werden. Pyrgos lag zu Verteidigungszwecken besonders günstig. Das Ikonenmuseum befindet sich im Kastro-Bezirk, in der ehemafigen Kirche Agia Triada. Das offiziell "Sammlung von Ikonen und liturgischen Objekten" genannte kleine Einraum-Museum zeigt wertvolle Objekte, u.a. die Christios-lkone aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Weinkellerei Santo liegt außerhalb von Pyrgos an der Kreuzung Richtung Thira in einem 1992 burgähnlich errichteten Haus hoch oben am Kraterrand und ist nicht zu übersehen. Um die Ortschaft Santo herum werden ca. 65 % der gesamten Weinproduktion Santorins bestritten. Neben den insgesamt 18 Weinsorten, die hier angebaut werden, kreiert man auch gerne völlig neue, untypische Weine wie zum Beispiel den Retsina "Santo". Der traditionellste weiße Tropfen der Iniel ist immer noch der "Santorini Nikteri".

Essen und Trinken

Nea Kameni & Palea Kameni

Die Inseln der Caldera liegen gegenüber der halbkreisförmig gebogenen Westküste Santorins und sind schwarz wie Pech, eine erstarrte urweltliche Formenvielfalt. Der Spaziergang führt durch Steinwüsten und zwischen Kraterlöchern hindurch über die wollig unbewohnten Eilande. Beide Inseln sind nur etwa fünf Quadratkilometer groß und per Boot mit der Hauptinsel verbunden.

Die Küche der Kykladen ist traditionell einfach. Aufgrund der kargen Agrarstruktur waren die Zutaten von jeher beschränkt: einige Gemüsesorten, etwas Fleisch und Fisch, dazu eine äußerst sparsame Verwendung von Gewürzen. Trotzdem hat jede Insel, so auch Santorin, eigene kulinarische Traditionen, Vielfältig ist vor allem das Angebot an Vorspeisen und interessanten Gerichten aus dem Backofen. Durch den Tourismus hat sich allerdings auf Santorin sehr viel verändert. Die allgemeine griechische Küche mit ihrer typischen "Souvlaki-Moussaka-Tsatsiki"-Melange überdeckt in der Saison meist die speziellen Eigenarten der Insel.

Vor der abendlichen Hauptmahlzeit gehen die Griechen gerne in ein Café. Vor allem zum Ouzo werden dort Appetithappen serviert: Pistazien, Mandelkerne, Käsewürfel, Tomaten- und Gurkenscheiben, Scampi, Kalamares, Muscheln, Schnecken und Melone. Fleisch wird praktisch vollständig aus Athen importiert. Sehr lecker sind die diversen Gerichte im Tontopf, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen.

Hier einige typische Speisen:

Bekri Meze: scharf gewürzte Fleischstückchen
Jouvetzi: kleine spiralförrmge Nudeln mit Kalb- oder Hammelfleisch im Tontopf gegart
Kleftiko: Rind- oder Hammelfleisch, mit Kartoffeln und Gemüse
Kokkinisto: geschmortes Rindfleisch aus dem Backofen
Makaronia kima: Auflauf aus Auberginen, Hackfleisch und Kartoffeln
Barbounia: Rotbarben, verbreiteter und sehr geschätzter Speisefisch
Kakavia: Fischsuppe

Die Weine der Vulkaninsel sind einzigartig in Griechenland und Europa. Sie sind absolut eigen in ihrer Art. sowohl im Geschmack als auch bezüglich Anbau, Verarbeitung und Lagerung. Die bekanntesten sind der Nikteri {berühmtester Weißwein der Insel, meist trocken), Brousko (weit verbreiteter herber Rotwein) und Visanto (süßer Aperitifwein, weiß rosé oder rot).

Restaurant Empfehlungen

Selini: in Fira, lokale und internationale Küche
1900: in Oia, internationale Küche
Pyrgos: in Pyrgos, griechische Küche

Shopping

Auf Santorin findet man eine Menge hübscher und teilweise authentischer Stücke, die sich gut als Mitbringsel oder zur Erinnerung eignen. Besonders Ton-, Keramik- und Glasprodukte werden in guter Qualität gefertigt. Weiterhin gibt es aus einheimischer Produktion hin und wieder auch schöne Stickereien und Häkelarbeiten. Bunte Ikonenmalereien, Schmuck von Athener Juwelieren und blank polierte Kopien der berühmten antiken Kyklademidole das Angebot,

In der Hauptstadt Thira findet man eine große Anzahl an Geschäften.

Öffnungszeiten: taglich von 09:00 - Mitternacht.

Unser Shopping-Tipp in Thira

ZOE Gallery, gelegen am oberen Ende der Treppe zur Altstadt in der Nähe des Theoxenia Hotels, Schmuck

Von A nach B

Taxis

Taxis stehen an der Anlegestege nicht zur Verfügung, da man sich nur per Seilbahn oder auf dem Rücken eines Esels oder Maultieres in die hoch gelegene Stadt begeben kann.

Busse

Von der Hauptbusstation in Thira erreicht man alle umliegenden Orte. Da die Busse meistens überfüllt sind, eignen sie sich nur bedingt für Tour.

Mietwagen

Von der Anmietung eines Mietwagens wird abgeraten, da die Straßen sehr eng sind und ein recht starker Verkehr herrscht. Wer es dennoch versuchen möchte:
SIXT: in Fira, Tel.: 228 602 38 80

Allgemeine Informationen

Notfallnummern

Polizei: Tel. 100
Erste Hilfe: Tel. 166

Touristen-Information

Es gibt keine authorisierte Touristen Information in Thira.

Postamt

Das Postamt befindet sich im Zentrum der Stadt.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00-14:00 Uhr.

Auslandsgespräche

Telefonieren ist von vielen öffentlichen Kartentetefonen problemlos in alle Welt möglich. Die hübschen OTE-Telefonkarten mit Fotografien aus ganz Griechenland erhält man in vielen Läden und Kiosken sowie Postämtern und OTE-Büros.

Thema Geld

Der Euro wird in Griechenland „EYP" geschrieben und „Efro" ausgesprochen. Als Unterwährung wurde nicht Cent - wie ansonsten überall im Gebiet der Währungsunion - eingeführt, sondern die griechische Einheit Lepta wieder belebt.

EC-Geldautomalen gibt es bei allen Banken in Thira. Auch Kreditkarten werden in größeren Geschäften und Restaurants zunehmend akzeptiert.

Öffnungszeiten der Banken: Montag bis Donnerstag von 08:00-14:00 Uhr, Freitag von 08:00-13:30 Uhr, an Wochenenden geschlossen.

Baden & Strände

Die eigentlichen Badeorte liegen an der Ostküste. Hauptbadeort und Stützpunkt des Pauschaltourismus ist Kamari. dessen über zwel Kilometer langer schwarzer Lavastrand von unzähligen Hotels, Tavernen und Bars gesäumt ist Ein zweiter Badeort ist Perissa, eine reine Sommersiedlung mit vielen Hotels. An allen Stränden kann man Sonnenschirme und Liegen mieten. Auch diverse Wassersportmöglichkeiten bestehen gegen Gebühr.

Historischer Rückblick

Schon 3000 v. Chr. (Kykladenkultur) war Santorin von den Karern bewohnt; um 19OO v. Chr. ließen sich frühgriechische Archäer nieder. Die Ausgrabungen bei Akrotiri belegen eine hohe Blüte in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr.; die Insel stand in Verbindung mit dem minoischen Kreta, dennoch entwickelte sich eine eigenständige Kultur.

Das goldene Zeitalter endete mit der Explosion des Vulkans von Santorin um 1628 v. Chr.; der Archäologe Spyridon Marinatos, der Akrotiri ausgegraben hat, glaubte, dass diese Katastrophe mit dem Untergang des legendären Atlantis identisch sei. Nach dem Vulkanausbruch blieb die Insel ein halbes Jahrtausend unbewohnt. Erst zu Beginn des 1. Jahrtausend v. Chr. wurde sie von Kreta aus neu besiedelt; minoisch-dorische Einwanderer ließen sich südöstlich des Berges Profitis Ilias nieder. Ihr König Grinos gründete 630 v. Chr. die nord-afrikanische Kolonie Kyrene, die größte Kolonie in Afrika überhaupt. Eine gewisse Blüte gab es noch unter den ägyptischen Ptolemäern, die hier einen Stützpunkt unterhielten Dann wurde die Insel römisch. Im 4. Jahrhundert n. Chr. Sitz des Bischofs, gehörte sie ab dem 6. Jahrhundert zur Diözese Rhodos. 1207, im Zusammenhang mit dem 4. Kreuzzug, eroberte der Venezianer Marco Sanudo, später Herzog von Naxos, die Insel, die nun Santorin genannt wurde.

1537 wurde sie von Chaireddin Barbarossa erobert, jedoch erst 1579 osmanisch. Am griechischen Freiheitskampf beteiligte sich Santorin mit eigenen Schiffen und schloss sich 1834 dem Königreich Griechenland an. Der Vulkanismus blieb auch in späteren Zeiten eine Gefahr. (Wichtige Ausbrüche 197 v. Chr., 1650, 1707, 1712, 1870, 1925, 1950.) 1956 zerstörte ein Erdbeben die Orte Thira und Oia.

HELPHinweis:
Die Angaben in diesem Hafenführer wurden sorgfältig zusammengetragen und geprüft. Aber die Zeit kann Veränderungen bringen. Sollte eine Aktualisierung notwendig sein oder möchten Sie uns eigene Informationen zukommen lassen, dann schreiben Sie bitte an:
AIDA Cruises
Shore Operations
Am Strande 3d
18055 Rostock

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Revision 12010.06.16 - SvenSevke

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Thira, Santorin

Kurzinfo

(Auszug aus dem Bord-Flyer der AIDAdiva):
Selbst eingefleischten Weltenbummlern stockt bei der Schiffseinfahrt in die Bucht von Santorin der Atem. Kristallblaues Wasser und blitzweiße Häuser bestimmen das Bild dieser typisch griechischen Traumkulisse. Immer wieder lugt eine Kapelle mit typisch blauen Kuppeln hervor. Das Geschäftszentrum der Hauptstadt Thira ist ein Gewirr aus "Eselsgassen", die gerade breit genug sind, um mit einem beladenen Esel hindurch zu kommen. Bis heute gibt es keinen Autoverkehr in der Innenstadt. Zu Fuß kann man durch die Gässchen bummeln und Kunsthandwerk betrachten. Von Thira aus führt der berühmte Eselspfad mit seinen 587 Stufen zum alten Hafen. Dieser ist aus der Luft gut zu sehen. Per Seilbahn kann man Santorin aus der Luft erleben.

(Auszug aus den Hafeninfos der AIDAdiva):

Auf den ersten Blick

Santorin (Thira die Wilde) war einstmals eine kreisförmige Insel, die Strongyle, die Runde und später Kailiste, die Schönste hieß. Vor 3600 Jahren explodierte ihr gewaltiger Vulkan und hinterließ rund um den ausgesprengten Kraterkessel, die 400 Meter tiefe Caldera. So nennt man die bizarren Kraterrandreste, die das sichelförmige Santorin, die Insel Thirasia und das winzige Aspronisi biiden, Santorin ist die südlichste der großen Kykladeninseln mit einer Fläche von 72 km2 und 566 Metern Höhe ü.d.M. Auf ihr leben ca. 10.500 Menschen. Die schwarzen Lavainseln Kameni (übers.: die Verbrannten), wurden erst durch spätere unterseeische Vulkantätigkeit aus dem Meer gehoben. Ein schweres Erdbeben im Jahre 1956 zerstörte in wenigen Sekunden die Orte entlang der Steilküste.

Die Einfahrt mit dem Schiff in den riesigen, tiefblauen, fast geschlossenen Vulkankratersee, an dessen Rand weiße Häuser kleben, ist ein mehr als eindrückliches Erlebnis. Der Hauptverkehrshafen Athinios. Endstation der Kykladenfähren, ist ein kleines Dorf. Zur Reede gelangt man über die ziemlich abenteuerlich wirkende Serpentinenstraße in 300 Metern Höhe entweder auf Eselsrücken oder mit der bequemen Kabinenbahn. Die Ausblicke von den am schroffen Kraterrand "klebenden" Bars, Tavernen und Hotels sind einfach Atem beraubend.

Wind gehört zu den Kykladen wie Sonne und Meer. Der trockene und kühlende Nordwind heißt "Meltemi" und weht stetig zwischen Juni und September. Er setzt meist am späten Vormittag ein und steigert sich im Laufe des Tages bis auf Windstärke 5-6. manchmal auch bis Windstärke 8.

Die Griechen haben ein besonderes Talent, Frömmigkeit und Vergnügen zu verbinden. Der griechische Alltag ist über das ganze Jahr hinweg durch zahlreiche Namenstage der Heiligen und andere religiöse Feste unterbrochen. Das höchste Fest der orthodoxen Kirche ist Ostern, dem eine 40 Tage dauernde Fastenzeit vorangeht. 98% der Bevölkerung ist griechisch-orthodox und ca. 2% römisch-katholisch.

Sehenswürdigkeiten auf der Insel

Inselhauptstad Thira

Thira präsentiert steh als weißes Häusermeer an der Abbruchkante des Kraters, ein autofreies Labyrinth von Gassen mit Shops, Restaurants. Cafés und sündhaft teuren Hotels, Über den fast senkrechten, bis zu 360 Meter hoch aufsteigen Felswänden aus schwarzem Basalt, rotem Tuff- und gelbem Bimsstein leuchten die weißen Häuser und blauen Kirchenkuppeln. Im oberen Bereich ist der Ort noch verhältnismäßig überschaubar, am schwarzen Kraterhang dann aber ein wahrer Irrgarten von Terrassen, Wänden und Kirchenmauern. Thira wurde ursprünglich 1806 von ehemaligen Bewohnern des Skaros-Felsens bei Imerovigli weiter nördlich gegründet, Nach dem schweren Erdbeben von 1956 baute man die Stadt mit Behutsamkeit und touristischem Weitblick wieder auf. Kein überdimensionaler Neubau stört die Harmonie der Zuckergusskomposition.

Thira ist mit den benachbarten Orten am Steilhang, Firostefani und Imerovigli, dem höchsten Inseldorf (330 Meter) fast zusammengewachsen. Wer den Trubel in Thira scheut, kommt hier auf seine Kosten. Auf Santorin sind wohl die schönsten Hotels aller Kykladeninseln zu finden.

Zentrum & Kraterrand

Sehenswert sind auf jeden Fall das Zentrum und der Kraterrand mit den kleinen Basarständen, Die orthodoxe Kirche Mitropolis (Maria Lichtmess) gilt als architektonischer Blickfang. Beeindruckend ist auch das Innenleben mit dem riesigem Kristallleuchter und farbenfrohen Fresken des einheimischen Malers Christoforos Assimis.

Kato Fira

Unterhalb des Hotel Atlantas kann man ein Stück den Hang hinuntersteiqen bis zur weißen Kapelle Agios Minas, dann rechts die Odos Agio Mina parallel zum Kraterrand entlang. Hier trifft man auf die blendend weiße *Kirche Agios lannis. Mit den dunklen Steinkanten unterhalb der Kuppel ist sie eine der fotogensten Kirchen der Insel. Die Seilbahn, das Alpen erprobte Fabrikat aus Vorarlberg, wurde Anfang der achtziger Jahre der Stadt gestiftet,

Empfehlenswert sind auch die vielen Museen in der Hauptstadt: das Prähistorische Museum, das Archäologische Museum, das Museum Megären Ghizi, das Petros-M-Nomikos-Konferenzzentrum oder das Folklore-Museum.

Oia

Der frühere Seefahrerort wurde an der äußersten Nordspitze auf den Kraterrand und tief den Hang hinunter gebaut. Ein faszinierendes Labyrinth aus Treppengässchen, Flachhäusern, Runddächern und Kirchenkuppeln, dazwischen sind alte Höhlen-Wohnungen in den weichen Bimsstein gegraben. Obwohl die meisten Häuser nicht älter als dreißig Jahre sind, stört kaum Modernes die Szenerie bzw. den Blick. Traumhafte Kykladenidylle und Postkartenmotive an jeder Ecke.

Nach dem verheerenden Erdbeben 1956 war Oia ein Trümmerhaufen, Viele Menschen gingen nach Athen oder ins Ausland. Die Stadt war eines großen Wirtschaftszentren von Mehr all vier fünftel der Männer fuhren zur See. Heute ist der Reichtum durch den Tourismus zurückgekehrt, und die meisten Häuser sind geschmackvoll restauriert.

Oia blickt auf eine lange Geschichte als Reeder- und Seefahrerstadt zurück. Seit dem Ende der siebziger Jahre gibt es das Marinemuseum. In einer modernen Stadtvilla neben dem Rathaus kann man dort diverse Schiffsutensilien, zahlreiche historische Modelle, Fotos und Diplome betrachten. Die Kirche Panagia, die Hauptkirche von Oia, liegt direkt an der Platia vor der Kraterrandgasse. Sämtliche Wände wurden in jüngerer Zeit mit bunten Fresken bemalt. Von den Ruinen des Lontza-Kastell bieten sich grandiose Blicke auf die Stadt und die rote Kraterwand. Hier befindet sich einer der am häufigsten frequentierten Fotografierstandorte der Insel!

Pyrgos

Die Stadt war die ehemalige Inselhauptstadt zur Zeit der Piratengefahr. Pyrgos ist ein extrem verwinkeltes Hangdorf mit Treppen. Gassen und Kirchen. Im oberen Bereich sieht man Reste einer Befestigungsanlage, und er ist mit 360 Metern ü.d.M. der höchstgelegene Orl im Zentrum des Eilands mit einem Traumblick über die Inselwelt. Als die Bewohner des nahen Alt-Thira wegen eines Erdbebens in der Antike ihre Stadt verlassen mussten., siedelten sie sich hier an. Pyrgos ist damit der älteste noch bewohnte Ort der Insel. Er liegt auf dem nordwestlichen Arm des Profitis-llias-Massives. Leider blieb auch dieser Ort von dem verheerenden Erde beben 1956 nicht verschont. Teile des Kastros und seiner Kirchen wurden stark beschädigt. Trotzdem ist das Örtchen absolut sehenswert und noch nicht so stark touristisch geprägt wie die Hauptstadt.

Kastro

Das historische Pyrgos bestand nur aus dem Kastrobezirk. Der Ort zählt zu den fünf Kastellen auf Santorin, die in Folge des vierten Kreuzzugs nach 1207 errichtet wurden, Damals fielen die Kykladen gerade an die Venezianer. "Pyrgos" und "Kastro" können synonym für das deutsche Wurt "Burg" gebraucht werden. Pyrgos lag zu Verteidigungszwecken besonders günstig. Das Ikonenmuseum befindet sich im Kastro-Bezirk, in der ehemafigen Kirche Agia Triada. Das offiziell "Sammlung von Ikonen und liturgischen Objekten" genannte kleine Einraum-Museum zeigt wertvolle Objekte, u.a. die Christios-lkone aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Weinkellerei Santo liegt außerhalb von Pyrgos an der Kreuzung Richtung Thira in einem 1992 burgähnlich errichteten Haus hoch oben am Kraterrand und ist nicht zu übersehen. Um die Ortschaft Santo herum werden ca. 65 % der gesamten Weinproduktion Santorins bestritten. Neben den insgesamt 18 Weinsorten, die hier angebaut werden, kreiert man auch gerne völlig neue, untypische Weine wie zum Beispiel den Retsina "Santo". Der traditionellste weiße Tropfen der Iniel ist immer noch der "Santorini Nikteri".

Essen und Trinken

Nea Kameni & Palea Kameni

Die Inseln der Caldera liegen gegenüber der halbkreisförmig gebogenen Westküste Santorins und sind schwarz wie Pech, eine erstarrte urweltliche Formenvielfalt. Der Spaziergang führt durch Steinwüsten und zwischen Kraterlöchern hindurch über die wollig unbewohnten Eilande. Beide Inseln sind nur etwa fünf Quadratkilometer groß und per Boot mit der Hauptinsel verbunden.

Die Küche der Kykladen ist traditionell einfach. Aufgrund der kargen Agrarstruktur waren die Zutaten von jeher beschränkt: einige Gemüsesorten, etwas Fleisch und Fisch, dazu eine äußerst sparsame Verwendung von Gewürzen. Trotzdem hat jede Insel, so auch Santorin, eigene kulinarische Traditionen, Vielfältig ist vor allem das Angebot an Vorspeisen und interessanten Gerichten aus dem Backofen. Durch den Tourismus hat sich allerdings auf Santorin sehr viel verändert. Die allgemeine griechische Küche mit ihrer typischen "Souvlaki-Moussaka-Tsatsiki"-Melange überdeckt in der Saison meist die speziellen Eigenarten der Insel.

Vor der abendlichen Hauptmahlzeit gehen die Griechen gerne in ein Café. Vor allem zum Ouzo werden dort Appetithappen serviert: Pistazien, Mandelkerne, Käsewürfel, Tomaten- und Gurkenscheiben, Scampi, Kalamares, Muscheln, Schnecken und Melone. Fleisch wird praktisch vollständig aus Athen importiert. Sehr lecker sind die diversen Gerichte im Tontopf, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen.

Hier einige typische Speisen:

Bekri Meze: scharf gewürzte Fleischstückchen
Jouvetzi: kleine spiralförrmge Nudeln mit Kalb- oder Hammelfleisch im Tontopf gegart
Kleftiko: Rind- oder Hammelfleisch, mit Kartoffeln und Gemüse
Kokkinisto: geschmortes Rindfleisch aus dem Backofen
Makaronia kima: Auflauf aus Auberginen, Hackfleisch und Kartoffeln
Barbounia: Rotbarben, verbreiteter und sehr geschätzter Speisefisch
Kakavia: Fischsuppe

Die Weine der Vulkaninsel sind einzigartig in Griechenland und Europa. Sie sind absolut eigen in ihrer Art. sowohl im Geschmack als auch bezüglich Anbau, Verarbeitung und Lagerung. Die bekanntesten sind der Nikteri {berühmtester Weißwein der Insel, meist trocken), Brousko (weit verbreiteter herber Rotwein) und Visanto (süßer Aperitifwein, weiß rosé oder rot).

Restaurant Empfehlungen

Selini: in Fira, lokale und internationale Küche
1900: in Oia, internationale Küche
Pyrgos: in Pyrgos, griechische Küche

Shopping

Auf Santorin findet man eine Menge hübscher und teilweise authentischer Stücke, die sich gut als Mitbringsel oder zur Erinnerung eignen. Besonders Ton-, Keramik- und Glasprodukte werden in guter Qualität gefertigt. Weiterhin gibt es aus einheimischer Produktion hin und wieder auch schöne Stickereien und Häkelarbeiten. Bunte Ikonenmalereien, Schmuck von Athener Juwelieren und blank polierte Kopien der berühmten antiken Kyklademidole das Angebot,

In der Hauptstadt Thira findet man eine große Anzahl an Geschäften.

Öffnungszeiten: taglich von 09:00 - Mitternacht.

Unser Shopping-Tipp in Thira

ZOE Gallery, gelegen am oberen Ende der Treppe zur Altstadt in der Nähe des Theoxenia Hotels, Schmuck

Von A nach B

Taxis

Taxis stehen an der Anlegestege nicht zur Verfügung, da man sich nur per Seilbahn oder auf dem Rücken eines Esels oder Maultieres in die hoch gelegene Stadt begeben kann.

Busse

Von der Hauptbusstation in Thira erreicht man alle umliegenden Orte. Da die Busse meistens überfüllt sind, eignen sie sich nur bedingt für Tour.

Mietwagen

Von der Anmietung eines Mietwagens wird abgeraten, da die Straßen sehr eng sind und ein recht starker Verkehr herrscht. Wer es dennoch versuchen möchte:
SIXT: in Fira, Tel.: 228 602 38 80

Allgemeine Informationen

Notfallnummern

Polizei: Tel. 100
Erste Hilfe: Tel. 166

Touristen-Information

Es gibt keine authorisierte Touristen Information in Thira.

Postamt

Das Postamt befindet sich im Zentrum der Stadt.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8:00-14:00 Uhr.

Auslandsgespräche

Telefonieren ist von vielen öffentlichen Kartentetefonen problemlos in alle Welt möglich. Die hübschen OTE-Telefonkarten mit Fotografien aus ganz Griechenland erhält man in vielen Läden und Kiosken sowie Postämtern und OTE-Büros.

Thema Geld

Der Euro wird in Griechenland „EYP" geschrieben und „Efro" ausgesprochen. Als Unterwährung wurde nicht Cent - wie ansonsten überall im Gebiet der Währungsunion - eingeführt, sondern die griechische Einheit Lepta wieder belebt.

EC-Geldautomalen gibt es bei allen Banken in Thira. Auch Kreditkarten werden in größeren Geschäften und Restaurants zunehmend akzeptiert.

Öffnungszeiten der Banken: Montag bis Donnerstag von 08:00-14:00 Uhr, Freitag von 08:00-13:30 Uhr, an Wochenenden geschlossen.

Baden & Strände

Die eigentlichen Badeorte liegen an der Ostküste. Hauptbadeort und Stützpunkt des Pauschaltourismus ist Kamari. dessen über zwel Kilometer langer schwarzer Lavastrand von unzähligen Hotels, Tavernen und Bars gesäumt ist Ein zweiter Badeort ist Perissa, eine reine Sommersiedlung mit vielen Hotels. An allen Stränden kann man Sonnenschirme und Liegen mieten. Auch diverse Wassersportmöglichkeiten bestehen gegen Gebühr.

Historischer Rückblick

Schon 3000 v. Chr. (Kykladenkultur) war Santorin von den Karern bewohnt; um 19OO v. Chr. ließen sich frühgriechische Archäer nieder. Die Ausgrabungen bei Akrotiri belegen eine hohe Blüte in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr.; die Insel stand in Verbindung mit dem minoischen Kreta, dennoch entwickelte sich eine eigenständige Kultur.

Das goldene Zeitalter endete mit der Explosion des Vulkans von Santorin um 1628 v. Chr.; der Archäologe Spyridon Marinatos, der Akrotiri ausgegraben hat, glaubte, dass diese Katastrophe mit dem Untergang des legendären Atlantis identisch sei. Nach dem Vulkanausbruch blieb die Insel ein halbes Jahrtausend unbewohnt. Erst zu Beginn des 1. Jahrtausend v. Chr. wurde sie von Kreta aus neu besiedelt; minoisch-dorische Einwanderer ließen sich südöstlich des Berges Profitis Ilias nieder. Ihr König Grinos gründete 630 v. Chr. die nord-afrikanische Kolonie Kyrene, die größte Kolonie in Afrika überhaupt. Eine gewisse Blüte gab es noch unter den ägyptischen Ptolemäern, die hier einen Stützpunkt unterhielten Dann wurde die Insel römisch. Im 4. Jahrhundert n. Chr. Sitz des Bischofs, gehörte sie ab dem 6. Jahrhundert zur Diözese Rhodos. 1207, im Zusammenhang mit dem 4. Kreuzzug, eroberte der Venezianer Marco Sanudo, später Herzog von Naxos, die Insel, die nun Santorin genannt wurde.

1537 wurde sie von Chaireddin Barbarossa erobert, jedoch erst 1579 osmanisch. Am griechischen Freiheitskampf beteiligte sich Santorin mit eigenen Schiffen und schloss sich 1834 dem Königreich Griechenland an. Der Vulkanismus blieb auch in späteren Zeiten eine Gefahr. (Wichtige Ausbrüche 197 v. Chr., 1650, 1707, 1712, 1870, 1925, 1950.) 1956 zerstörte ein Erdbeben die Orte Thira und Oia.

HELPHinweis:
Die Angaben in diesem Hafenführer wurden sorgfältig zusammengetragen und geprüft. Aber die Zeit kann Veränderungen bringen. Sollte eine Aktualisierung notwendig sein oder möchten Sie uns eigene Informationen zukommen lassen, dann schreiben Sie bitte an:
AIDA Cruises
Shore Operations
Am Strande 3d
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